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Wenn der Kinderwunsch zum Kampf wirdDer Wunsch nach einem eigenen Kind – nicht alle Frauen und Männer können ihn sich erfüllen. Manche Frau kann nicht schwanger werden, mancher Mann ist nicht zeugungsfähig. Dennoch lassen tausende Paare jedes Jahr nichts unversucht, um den Traum von einem eigenen Kind trotzdem wahr werden zu lassen: 2004 erblickten in Deutschland allein durch künstliche Befruchtung 9.800 Babys das Licht der Welt, adoptiert wurden mehr als 5.000 Kinder. "EXKLUSIV – DIE REPORTAGE" begleitet angehende Eltern, deren Kinderwunsch größer ist als jedes Hindernis, das sie auf dem Weg dahin überwinden müssen.
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Ulrike und Knut wünschten sich schon lange nichts sehnlicher als ein Kind. Alles hatten sie probiert, um sich diesen Wunsch auf natürliche Weise zu erfüllen. Dann erfährt Ulrike den Grund, warum es mit der Schwangerschaft einfach nicht klappen will: Sie kann auf natürlichem Weg nicht schwanger werden. Was nun?
Adoption? Künstliche Befruchtung? Da Ulrike und Knut unbedingt ein leibliches Kind wollten, haben sie sich für die so genannte
In-Vitro-Fertilisation entschieden, die künstliche Befruchtung im Reagenzglas. Diese Entscheidung fiel ihnen nicht leicht: Die psychologische Belastung, die ein solcher Eingriff mit sich bringt, ist sehr hoch. Meist sind mehrere Behandlungen nötig, in 60 Prozent der Fälle bleiben diese erfolglos. Glücklicherweise hat es bei Ulrike und Knut geklappt: Die beiden sind heute stolze Eltern eines zweijährigen Sohnes. Nun wünschen sie sich ein zweites Kind – auf die gleiche Art und Weise.
Gaby und Stefan, ihr leiblicher Sohn Tim und der adoptierte Sohn Leon konnten es kaum erwarten, den kleinen Felix aus Russland endlich bei sich zuhause zu haben. Die Behörden haben es dem Wuppertaler Ehepaar nämlich nicht gerade leicht gemacht: Eigentlich waren alle Formalitäten wegen der Adoption schon geregelt, da wurde im letzten Moment ein Adoptionsstopp verhängt. Tatenlos musste die Familie mehrere Monate auf die Gerichtsverhandlung warten. Die war aufreibend für die zukünftigen Eltern und Geschwister. Sie endete aber glücklicherweise mit einem Happy End: Felix lebt jetzt schon seit über zwei Jahren bei seiner neuen Familie in Wuppertal.
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Erstausstrahlung: 16. Mai 2006