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Das Wort Konkurrenz stammt aus dem Lateinischen, „concurrere“ bedeutet „zusammen laufen“. Zwei Personen laufen einem Ziel entgegen, bei dem es nicht darum geht, wer besser läuft, sondern einzig allein um die Überlegenheit, das Ziel als Erster zu erreichen und seine egoistischen Interessen durchzusetzen. Laut Evolutionstheoretikern ist Konkurrenz angeboren, Stichwort „survival of the fittest“: Der größere und stärkere Affe vertreibt den schwächeren, um Futter und Weibchen für sich zu gewinnen. Konkurrenz fängt früh an, schon im Kindesalter. Bereits die Kleinen konkurrieren um die Liebe der Eltern, um die Gunst von Freunden und um das bessere Spielzeug im Kindergarten.
Das setzt sich später im Job fort. Oft ist Mobbing die Folge. Sogar in seiner Freizeit konkurriert der Mensch mit anderen, wer der Bessere im Sport ist, wer die teuersten Statussymbole hat und wer die besseren Nachkommen zeugt.
Männern kommt es beim Erreichen ihrer Ziele nicht so sehr auf die Qualität an, sondern darum, der Erste am Ziel zu sein.
Frauen hingegen wollen eher mehr Qualität abliefern und setzen dabei nicht auf Einzelkampf, sondern auf Teamgeist.
Konkurrenz zieht sich durch alle Lebensbereiche.
Joey Grit Winkler und
Fero Andersen werfen heute einen Blick in die menschliche Psyche und schauen, warum Konkurrenz einsam macht und Kooperation auf dem Vormarsch ist.