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Mit zwei Jahren wurden Rosemarie Siggins beide Beine amputiert. Eine seltene Verwachsung ihrer Wirbelsäule machte den Eingriff notwendig. Doch um nichts in der Welt will die junge Frau aus Pueblo im US-Bundesstaat Colorado auf Prothesen durchs Leben gehen.
Im Gegenteil: Sie meistert ihren Alltag auf ihre ganz besondere eigene Art – und lässt sich durch nichts aufhalten. So liebt sie es, an Autos herumzuschrauben und sie auch zu fahren…
Ein eigenes Kind zu haben war spätestens nach ihrer Hochzeit 1999 ein Traum von Rosemarie. Doch angesichts ihrer Konstitution war eine Schwangerschaft für sie auch ein großes Risiko, eine Entscheidung auf Leben und Tod.
Dennoch brachte Rosemarie ein gesundes Baby zur Welt. Ihr Glück schien perfekt, doch dann starb ihre Mutter – und Rosemarie Siggins muss sich seither auch um ihren kranken Vater und ihren geistig zurückgebliebenen Bruder kümmern. Sie hat keine Beine – aber wegen ihrer Einstellung zum Leben ist Rosemarie innerhalb der Familie der Fels in der Brandung.
„Die Frau mit dem halben Körper“ ist das Porträt einer eindrucksvollen Persönlichkeit.