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Von Düsseldorf nach München

So richtig daheim sind wir noch nicht, aber immerhin wieder auf deutschem Boden. Die gute Nachricht: Trotz der Verspätung von 25 Minuten hat das Flugzeug nach München auf uns gewartet. Wir haben noch eine klitzekleine Chance! Die Fluglinie sorgt dafür, dass alle Passagiere, die nach München wollen, ganz schnell an der großen Schlange der Wartenden vorbeigeschleust werden zur Passkontrolle. Nach dem Gepäckcheck atemlos im Flugzeug angekommen. Leider bestehen noch einige Unklarheiten bei der Zuordnung von Gepäckstücken, sodass das Flugzeug weiter warten muss, obwohl jetzt alle Passagiere da sind.

Dann starten wir zur letzten Etappe: Um 15:40 Uhr befinden wir uns in etwa auf der Höhe von Würzburg. Um 15:45 Uhr, als die Frist von 72 Stunden endgültig um ist, in der wir um die Welt gereist sein wollten, sind wir leider immer noch 161 Kilometer von München entfernt. Was ist nun das Ergebnis unseres ganz persönlichen Beitrags zum 135-jährigen Jubiläum des legendären Abenteuerromanklassikers „In 80 Tagen um die Welt“? Unserer ein wenig anderen Jules-Verne-Trophy in der Luft? Am Ende kommen wir mit einer Verspätung von 20 Minuten auf dem Flughafen in München an.

In den letzten vier Tagen haben wir die meiste Zeit in einer Reiseflughöhe von 11.500 Metern verbracht. Dabei haben wir es zugleich geschafft, in drei Tagen (okay, okay, und zwanzig Minuten) einmal die Welt zu umrunden. Die meiste Zeit haben wir uns mit einer Reisegeschwindigkeit von circa 950 Stundenkilometern durch die Lüfte fortbewegt.

Wir haben insgesamt 34.300 Kilometer für einen ziemlich erstaunlichen Preis von (ja, wirklich: real gebucht!) 1234,00 Euro zurückgelegt. Wer rechtzeitig bucht, kann diesen Preis noch einmal unterbieten. Die billigen Fluggesellschaften, die wir über das Internet gebucht haben, haben uns nicht wie befürchtet in klapprigen Seelenverkäufern durch die Lüfte geschaukelt, sondern erwiesen sich als zuverlässige und pünktliche Transporteure – mit den üblichen Abstrichen beim Service (Essen und Trinken nur gegen Bezahlung) und Beinfreiheit.

Beim nächsten Mal werde ich mir natürlich mehr Zeit nehmen, um mir die Städte anzusehen, durch die wir gereist sind. Und ich muss 18 Bäume pflanzen, wenn ich möchte, dass die ganze Aktion CO2-neutral bleibt...