Beruf: Maler und Lackierer
Seit Februar 2007 bei „Zuhause im Glück“
1. Wie sind Sie zu „Zuhause im Glück“ gekommen?Meine Frau überredete mich, Kontakt aufzunehmen. Nach einigen Gesprächen mit Bauleiter Wolfgang Hesemann war ich dabei.
2. Wie hat sich Ihr Leben verändert seit Sie bei „Zuhause im Glück“ sind?
Vor allem ist mein Leben aufregender geworden. Auch bin ich etwas nachdenklicher und aufgeschlossener geworden. Ich denke, dass mich die Arbeit, das Team und die Schicksale geformt haben. Dankbarkeit hat heute einen hohen Stellenwert für mich. Natürlich hat sich durch die Sendung auch mein persönlicher Bekanntheitsgrad erhöht.
3. Was ist das Besondere an „Zuhause im Glück“ (auch im Vergleich zu anderen Renovierungssendungen)?
Ich denke, wir produzieren eine ehrliche Sendung. Wir sind ein starkes Team. Vertrauen und ein enormer Teamgeist stärken unsere Mannschaft. Außerdem gibt es keine strenge Hierarchie.
4. Haben Sie noch Kontakt zu den Familien von „Zuhaue im Glück“?
Es gibt Familien, die uns nicht vergessen und solche, die ich nicht vergesse. Manche besuchen uns auch auf der Baustelle, wenn wir in der Nähe sind. Ich freue mich immer sehr darüber, weil es mir das Gefühl gibt: „Du hast das Richtige getan.“
5. Fällt es Ihnen schwer, die Schicksale der Familien bei „Zuhaue im Glück“ zu verarbeiten? Wie gehen Sie damit um?
Das ist von Fall zu Fall verschieden. Gerade, wenn Kinder krankheitsbedingt betroffen sind, finde ich das sehr tragisch. Das berührt mich sehr. Es kommt auch immer darauf an, wie gut ich die Familien während der Umbauarbeiten kennen lerne. Letztendlich nehme ich meine Bilder mit ins Hotelzimmer oder mit nach Hause. Irgendwann muss man aber loslassen.
6. Was war Ihr schönster Moment bei „Zuhaue im Glück“?
Als ich die Zusage erhielt, dass ich bei diesem tollen Team dabei bin und bei diesem großartigen Format mitarbeiten darf. Die Dankbarkeit und Freude der Familien und berührt mich auch heute noch sehr.
7. Was war Ihr traurigster Moment bei „Zuhaue im Glück“?
Die traurige Nachricht vom Tod des kleinen Marco Pollex. Ein Foto des kleinen Jungen ist heute mein ständiger Begleiter.
8. Was ist inszeniert, was ist echt vor der Kamera?
Echt sind auf jeden Fall: wir, die Handwerker. Und jeder, der uns kennt wird das bestätigen. Vor der Kamera, ohne Kamera oder ganz privat: Wir sind, wie wir sind. Echt ist auch unsere Motivation, unsere Arbeit und unsere Charaktere. Inszeniert sind höchstens kleinere Geschichten, wie Wetten untereinander, steckengebliebene Fahrstühle oder kleine „Streitereien“. Wir nehmen uns halt auch gerne mal selbst auf den Arm. Aber wir vergessen bei aller Albernheit nie unseren Auftrag.