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Rätsel um Notlandung


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Rätsel um Notlandung

Die Notlandung der deutschen Urlaubermaschine auf dem Belgrader Flughafen gestern war angeblich doch gefährlicher als bisher angenommen. Wie serbische Medien heute berichten, soll das Triebwerk gebrannt haben und die Maschine nur knapp einer Katastrophe entgangen sein. 182 Passagiere waren mit der Fluggesellschaft "XL Airways" auf dem Weg von Frankfurt in die Türkei.

Dicker Rauch steigt von der Boeing 737 kurz nach der Notlandung in Belgrad auf. Ein Mitarbeiter der Flugsicherheit sprach gegenüber serbischen Zeitungen von einer Beinahe-Katastrophe, die Maschine drohte Feuer zu fangen, es seien vier Meter hohe Flammen aus den Triebwerken geschossen. An der Tragfläche, die mit 7000 Liter Kerosin gefüllt war, sind deutliche Brandspuren zu sehen. Bojan Kristo, Flughafendirektor: "Das war wahrscheinlich der schlimmste Zwischenfall auf diesem Flughafen in den letzten 20 Jahren. An einem Motor konnte man die Flammen sehen. Drei Löschzüge sind sofort losgefahren und haben das Feuer unter Kontrolle gebracht."

Die Boeing 737 der deutschen Charterfluggesellschaft XL Airways war gestern auf dem Weg von Frankfurt nach Antalya, als die Piloten Probleme im linken Triebwerk bemerkten und notlandeten. Die 182 Passagiere verließen die Maschine über Notrutschen. Petra Brucker, Passagierin: "Auf einmal haben wir das Feuer draußen gesehen, und dann ging alles sehr schnell. Wir sind runtergerutscht und auf die Wiesen gerannt."

XL-Airways dementiert jedoch einen Triebwerksbrand und spricht lediglich von einer Störung. Polizei und Techniker werden den Zwischenfall nun genau untersuchen.

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