Beruf: Elektromeister
Seit 09.01.08 bei „Zuhause im Glück“
1. Wie sind Sie zu „Zuhause im Glück“ gekommen?
Meine Familie und ich sind von Anfang an treue Fans von ZIG. Es war Dienstagabend, irgendwann im November 2007, da sagte ich zu meiner Frau: ,, Dort würde ich auch gern mal mitmachen“! Noch am gleichen Abend habe ich Wolfgang eine Mail geschrieben und ca. ne halbe Stunde später eine Antwort erhalten. Dann ging irgendwie alles ganz schnell; ein Gespräch unter vier Augen und im Januar 2008 ging’s los.
2. Wie hat sich Ihr Leben verändert seit Sie bei „Zuhause im Glück“ sind?Durch die Dreharbeiten sind wir oft von Zuhause weg. Darunter leidet natürlich das Privatleben enorm. Freunde, Vereine und ganz besonders die eigene Familie müssen ganz schön zurückstecken.
3. Was ist das Besondere an „Zuhause im Glück“ (auch im Vergleich zu anderen Renovierungssendungen)?Das Team, das Team, und noch mal das Team ! Ich habe in meiner Laufbahn schon einige Baustellen erlebt, aber diese Gemeinschaft ist
unschlagbar! Bei ähnlich gelagerten Bausendungen sieht man von Sendung zu Sendung meist andere Handwerker oder ortsansässige Helfer.
Eine solche Baumaßnahme, wie wir sie bei ZIG in 8 Tagen abliefern, ist nur in einem absolut eingespielten Team möglich. Man beachte! Dieses Team ist in 3 Jahren gewachsen und es wächst mit jeder Aufgabe weiter.
4. Haben Sie noch Kontakt zu den Familien von „Zuhause im Glück“?Ja, hin und wieder werden wir von Familien aus vorangegangenen Sendungen auf den Baustellen besucht.
5. Fällt es Ihnen schwer, die Schicksale der Familien bei „Zuhause im Glück“ zu verarbeiten? Wie gehen Sie damit um?Die Schicksale der Familien gehen einem schon unter die Haut. Da bekommt man immer wieder vor Augen geführt, wie gut es einem doch geht. Ich konzentriere mich jedoch in den acht Tagen zu 100% auf meine Arbeit. Oder wie der Tom zu sagen pflegt 130%. ;-)
6. Was war Ihr schönster Moment bei „Zuhause im Glück“?
Es gibt unzählige schöne Momente. Zum Beispiel wenn das ganze Team auf einer neuen Baustelle zusammentrifft. Oder nicht zu vergessen, das Finale.
7. Was ist inszeniert, was ist echt vor der Kamera?Wir sind alle geniale Handwerker und schlechte Schauspieler. Ich denke damit ist diese Frage beantwortet.
8. In wie weit können sie eigene Ideen in die Hausgestaltung einfließen lassen?Ideen von uns Handwerkern sind gerne gesehen und werden auch interessiert aufgenommen. Gerade wenn es in die Details bei der Ausführungen geht.
9. Woher kommen Sie gebürtig her und in welcher Stadt wohnen Sie derzeit?
Ich wohne in einem idyllischen Ortsteil in Biebergemünd. Das liegt im Main-Kinzig-Kreis.
10. Fällt es Ihnen schwer, Beruf mit Privatleben in Einklang zu bringen?
Ja, natürlich! Ich bin glücklich verheiratet und habe zwei Jungs, die oft ohne Ihren Papa auskommen müssen. Ich bewundere meine Frau in höchstem Maße, wie Sie den Alltag Zuhause während der Dreharbeiten bewältigt. Der Kontakt zur eigenen Familie findet während dieser Zeit nur telefonisch statt.
11. Wie schalten Sie ab? Wie erholen Sie sich von den Bauarbeiten bei „Zuhause im Glück“? (Hobbys / Freizeitaktivitäten)
Während der acht Tage trifft man sich abends nach der Baustelle oftmals mit dem Team auf ein Bierchen. Dientags ist immer großes ZIG schauen angesagt. Zuhause mache ich, wenn zeitlich möglich, meinen Sport, unternehme etwas mit der Familie und treffe mich mit Freunden.