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Matthias Sommer

Beruf: Allrounder

1. Wie sind Sie zu „Zuhause im Glück“ gekommen?
Ich wurde zufällig vom damaligen Aufnahmeleiter Ralf Schenf gebeten, den Möbeltischler zu übernehmen. Danach suchte man einen Familienbegleiter und in der neuen Staffel bekam ich  den neugeschaffenen notwendigen Part des Allrounders.

2.  Wie hat sich Ihr Leben verändert seit Sie bei „Zuhause im Glück“ sind?
In den ersten Jahren fiel es mir schwer, meine sozialen Kontakte außerhalb des Teams ausreichend zu pflegen, doch mit der Zeit fanden sich Wege die Menschen daheim nicht länger zu kurz kommen zu lassen. Blut ist dicker als Wasser und nichts ist wichtiger als meine Familie und meine Freunde!

3.  Was ist das Besondere an „Zuhause im Glück“ (auch im Vergleich zu anderen Renovierungssendungen)?
Wir sind authentisch, menschlich, begreifbar. Die Baustelle diktiert das Drehbuch. Wir sind Handwerker mit Herz und keine zusammengewürfelten Amateure. Unser Team ist attraktiv und motiviert.

4. Haben Sie noch Kontakt zu den Familien von "Zuhause im Glück"?
Es gestaltet sich äußerst schwierig den Draht zu halten. Aber aus meiner Tätigkeit als Family Guide gibt es noch Menschen, die vergisst man sein ganzes Leben lang nicht. Immer wieder mal neheme ich mein Telefon und frage, wie es ihnen geht. Für einen Besuch fehlt leider die Zeit. Doch manchmal besuchen uns die Familien, wenn wir auf einer Baustelle in der Nähe sind.

5. Fällt es Ihnen schwer, die Schicksale der Familien bei „Zuhause im Glück“ zu verarbeiten? Wie gehen Sie damit um?
In Gesprächen mit Freunden und Familie wird mir klar, dass wir keine Wunder vollbringen können, so sehr ich mir das wünsche. Wenn die Kinder direkt betroffen sind, das ist das Schlimmste. Ohne Gesundheit ist alles nix mehr wert.

6. Was war Ihr schönster Moment bei „Zuhause im Glück“?
Ich erlebe nur noch schöne Momente bei "Zuhause im Glück", sonst wäre ich nicht mehr bereit für dieses Abenteuer. Das Familienfeedback und ihre Reaktionen sind der Antrieb für mich, mein "Treibstoff". Das ist bei  ziemlich jeder Baustelle so und ich genieße es sehr ein Teil dieses Ganzen zu sein.

7. Was war Ihr traurigster Moment bei „Zuhause im Glück“?
Der Tod eines Familienmitglieds stellt den einschneidensten und traurigsten Moment bei ZIG dar. Leider mussten wir diese Erfahrung ein ums andere mal bereits machen. Dann kreisen unsere Gedanken nicht mehr allein um die Baustelle sondern sind bei den Familien.

8. Was ist inszeniert, was ist echt vor der Kamera?
Unsere Supergaus und all das Zwischenmenschliche sind echt. Inszenierungen gibt es im Theater. Dahin zieht es mich selten. Ich bevorzuge das wahre Leben, auch wenn es ab und an im TV läuft.

9. In wie weit können sie eigene Ideen in die Hausgestaltung einfließen lassen?
Ich verstehe mich als ein kleiner Teil eines großen Ganzen und habe meine Stellung als ausführendes Organ gefunden. Kommt mir etwas unklar vor, mache ich die anderen darauf aufmerksam und wenn ich recht habe, dann wird es entsprechend geändert.

10. Woher kommen Sie gebürtig her und in welcher Stadt wohnen Sie derzeit?
Meine Wiege steht noch immer in der Ostprignitz 80 km westlich von Berlin. Ich lebe seit über zehn Jahren in meiner Stadt, meinem Berlin. Komm doch ma vorbei 'wa?!

11. Fällt es Ihnen schwer, Beruf mit Privatleben in Einklang zu bringen?
Mit den Jahren trennt man diese Bereiche immer mehr. Ich mag das Leben on the Road mit der Truppe, bin aber auch sehr gern daheim bei meiner Familie und schalte einfach ab soweit es mir möglich ist.

12. Wie schalten Sie ab? Wie erholen Sie sich von den Bauarbeiten bei „Zuhause im Glück“? (Hobbys / Freizeitaktivitäten)
Meine Frau, meine Freunde, mein Patenkind, unser Hund, ein Fahrrad und meine Stadt bieten mir die Möglichkeit auf andere Gedanken zu kommen.

13. Anregungen /Wünsche?
Ich wünsche mir Gesundheit, um diese Berufung noch lange nachgehen zu können. Stay healthy! That's all folks