Eine Brustvergrößerung kann Frauen mit einem zu kleinen oder erschlafften Busen zu dem gewünschten Volumen und einer ästhetisch schöneren Brustform verhelfen. Auch können Brüste unterschiedlicher Größe mittels Unterlegung von Implantaten ausgeglichen werden.
Durch ein Implantat wird ein dauerhaft gutes Ergebnis erzielt. Das natürlichste Aussehen bietet nach wie vor ein Silikonimplantat, das nur schwer vom Eigengewebe zu unterscheiden ist und nicht als Fremdkörper empfunden wird.
Silikongel-Brustimplantate haben keinen negativen Einfluss auf den Körper und sind gut verträglich. Weder spätere Schwangerschaften oder das Stillen von Kindern noch Fliegen oder Tauchen sprechen gegen den Einsatz von Brustimplantaten.
Die Einführung des Implantates kann u. a. durch einen kleinen Zugang im Brustwarzenvorhof erfolgen. Die anschließende Narbe ist nicht nur klein und sehr fein, sondern auch durch die Pigmentierung im Brustwarzenvorhof nach dem Verheilen kaum mehr zu erkennen.
Sichtbare Narben können auch durch die Einführung in der Achselhöhle vermieden werden. Bei dieser narbenarmen Methode der Brustvergrößerung wird mit Hilfe eines Endoskops durch einen kleinen Zugang in der Achselhöhle das Implantatlager geschaffen. Das Endoskop ermöglicht dem Chirurgen durch Videoübertragung eine perfekte Beobachtung, und das Implantat kann unter scharfsichtiger Kontrolle millimetergenau platziert werden.
Durch dieses elegante Verfahren wird eine Narbe an der Brust vermieden und eignet sich besonders bei Patientinnen mit kleinen Brustwarzenvorhöfen. Gleichzeitig bietet diese Methode eine Alternative für fast alle Patientinnen, die generell eine Narbe in der Achselhöhle anstatt an der Brustwarze bevorzugen.
Um eine schöne und harmonische Brustform wiederherzustellen oder zu erhalten, kann bei erschlafftem Hautmantel neben einer Implantatunterlegung gleichsam eine Bruststraffung vorgenommen werden.
Quelle: Kö-Klinik Düsseldorf