Freebording für Furchtlose
Skateboard, Wakeboard, Snowboard, Mountainboard, Snakeboard und jetzt auch noch das Freebord. Das Brett mit 6 Rollen löst zurzeit einen richtigen Hype aus. Vorallem in bergigen Regionen verbringen Jungs zwischen 10 und 30 Jahren ihre Freizeit darauf.
Mit bis zu 60 Sachen pesen die Freeborder bei Stuttgart die Hänge runter. Da das Fahren auf öffentlichen Straßen nicht erlaubt ist, haben sich die Jungs eine abgesperrte Strecke gesucht. Doch auch hier ist das Boarden auf 6 Rollen riskant: "Es ist schon sehr gefährlich, das ist halt eben auch Asphalt und nicht auf Schnee." "Meine Familie war am Anfang nicht begeistert, aber es macht halt Spaß."
Das Bord hat anders als ein Skateboard 6 statt 4 Rollen. Dadurch hat man die Möglichkeit zu sliden, - wie auf einem Snowboard. Damit die Jungs jederzeit abspringen können, sind die Bindungen offen. Mit Schutzkleidung ausgerüstet, versucht sich RTL II-Reporter Sandra Schneiders auch auf dem Idiotenhügel im Freeborden. Doch das Gleichgewicht scheint ihr zu fehlen. Nach ner halben Stunde fährt sie die ersten Meter alleine, aber sicher fühlt sie sich immer noch nicht. Sandra Schneiders: "Freebording macht Spaß und dabei verliert man auch ein paar Kalorien. Ich bin nass geschwitzt. Aber man muss sagen: es ist eher was für die mutige Fraktion."
Einige Freeborder sind allerdings zu mutig. Sie nehmen ein Bußgeld von 20 Euro in Kauf und suchen den Kick auf besonders kurvigen und abschüssigen Straßen. Zwar warnt immer einer der Jungs vor fahrenden Autos, aber auch die geparkten können zur Gefahr werden.
Den Beitrag aus den RTL II News gibt es
hier.
Mehr Infos unter
http://www.freebord-germany.de