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it's fun.

Deutsche wollen Fun


Eine aktuelle Studie vom Institut HumanLink Agentur für Verhaltensforschung, Berlin und Trend Research Gesellschaft für Markt- und Kommunikationsforschung, Hamburg, im Auftrag von RTL II deckt auf, wie Konsumenten die aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen in Bezug auf den Begriff Fun beurteilen und wie ihr Mediennutzungs- und Konsumverhalten aussieht.

Für die aktuelle und repräsentative Studie wurden im Mai und Juni dieses Jahres über 1.200 Männer und Frauen im Alter von 14-49 Jahren befragt. Im Fokus stand dabei der Begriff Fun und die Assoziationen und Verhaltensmuster, die sich bei der Zielgruppe daraus ergeben.

Zentrale Fragestellungen waren dabei etwa:
  • Was bedeutet der Begriff Fun?
  • Welche Medien und TV-Sender vermitteln Fun?
  • Wie sind die Auswirkungen von Fun in der Krise?
  • Welche Produkte werden mit Fun assoziiert?
  • Welche Länder / Bundesländer haben Fun-Charakter?
  • Wobei und mit wem haben die Befragten Fun?

Das spannende Ergebnis:
 
Fun fungiert als Krisenmanager
    
In der gegenwärtigen Krisenzeit spielt Fun eine wichtigere Rolle denn je, vertreten 66% der Befragten. Für 85% wirkt Fun ausgleichend. Gleichzeitig meinen 89%: Etwas mehr Fun würde den Deutschen nicht schaden.
 
Fernsehen vermittelt unter allen Medien den stärksten Fun-Charakter

 
Das gilt auch für die Internetaffinen jüngeren Personen. 52% der Befragten schalten den Fernseher überwiegend ein, um Fun zu erleben. Fun im TV vermitteln so gut wie ausschließlich die privaten Sender. Zwar werden ProSieben, Sat.1 und RTL am ehesten mit Fun assoziiert, gemessen an der Nutzungshäufigkeit wird indes RTL II besonders häufig mit Fun in Verbindung gebracht.
 
Werbungtreibende profitieren von Fun-TV
     
Für ausnahmslos alle abgefragten Produkte/Branchen gilt: Personen, bei denen der TV-Konsum Fun-Gefühle auslöst, messen auch den Produkten/Branchen deutlich mehr Fun-Charakter bei.

Und die Deutschen lieben es Fun zu haben!

Spaß, Humor, Fun wird in unserer Gesellschaft und in der heutigen Zeit besonders groß geschrieben. 77% der Befragten bezeichnen sich selbst als Fun-Typen und ebenso viele sind der Ansicht, die Fähigkeit, Fun erleben zu können, sei eine Frage des Charakters.

Den Ergebnissen zufolge schätzen die Deutschen ihr persönliches Fun-Level weitgehend unabhängig von Ausbildung, Beruf, Familienstand und wirtschaftlichen Faktoren ein. Die Mehrheit, nämlich 72% der Deutschen, verspürt zwar häufig genug Fun, dennoch ist die Sehnsucht nach Fun bei Weitem nicht gestillt.

Die Studie geht auch auf den Aspekt ein, warum Fun für den Menschen so wichtig ist. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Spaß einerseits zur Intensivierung der Gemeinschaft beiträgt und andererseits das Wohlbefinden ganz allgemein steigert.
 
Fun in der Krise – TV-Nutzung in Zeiten der Krise

Gerade in Zeiten des allgemeinen Konjunkturabschwungs wird das Thema Fun dazu noch bedeutender. Aus den eben beschriebenen Hauptfunktionen subjektives Wohlbefinden und Festigung der Gemeinschaft erschließt sich eine weitere wichtige Funktion von Fun für den Menschen: das Krisenmanagement. In den Zeiten der Krise spielt Fun eine besonders wichtige, weil ausgleichende Rolle, vertreten 85% der Befragten.

Dabei spielt Fun eine noch größere Rolle als früher, diese Meinung wächst mit zunehmendem Alter – oder mit anderen Worten: Je älter man ist, desto bedeutender werden Fun-Gefühle in den Zeiten der Rezession. Lediglich ein knappes Viertel der Befragten ist der Ansicht, die gegenwärtigen Zeiten seien zu ernst, um überhaupt Fun-Gefühle empfinden zu können.

Vor dem Hintergrund der bisherigen Ergebnisse erschließt sich die besondere Bedeutung von TV in Krisenzeiten. Tatsächlich verweisen auch etliche Studien auf eine Veränderung des TV-Konsums während der Krisenzeit: Man zieht sich zurück in die eigenen vier Wände, betreibt so genanntes "Cocooning" und strebt dort einerseits nach Ablenkung und Unterhaltung.

Wie sehr das Medium TV diese unterschiedlichen Bedürfnisse erfüllt, lässt sich der jüngsten Beobachtung entnehmen, dass die Menschen nicht nur länger vor dem Fernseher sitzen, sie sehen auch anders fern (gemäß einer Studie von mediacontrol und Sevenone, Mai 2009), indem sie:

  1. sich vermehrt für Informationen, Nachrichten interessieren. (was passiert draußen?)
  2. gerne Vertrautes und Bewährtes (Serien) sehen. (gibt Sicherheit)
  3. Unterhaltung und Fun wünschen. (lenkt ab)

RTL II "it's fun"

Fun im TV vermitteln so gut wie ausschließlich die privaten Sender. Diese Ansicht vertritt auch der überwiegend Öffentlich-Rechtliche-Seher. Gemessen an der Nutzungshäufigkeit wird RTL II besonders häufig mit Fun assoziiert.

Für alle Altersgruppen (Ausnahme 30-39-Jährige) liegt RTL II noch vor VOX, Kabel Eins, den Öffentlich-Rechtlichen auf Platz 3, was deren Fun-Assoziationen anbelangt. Die RTL II Seher kennzeichnet eine ausgesprochen starke Fun-Affinität
  
Interessant für Werbetreibende und Marken
     
Der Erfolg vieler Produkte beruht auf deren geschickter Einbettung in jene Aspekte, die für den Konsumenten im weitesten Sinn Fun bedeuten.
   
Gesamt betrachtet wird unter den abgefragten Branchen die Unterhaltungselektronik am meisten mit Fun assoziiert – ein Hinweis auf die enge Verknüpfung von Unterhaltung und Fun-Gefühlen. Ausgesprochen starken Fun-Charakter hat zudem der Automobilbereich sowie Süßigkeiten / Knabbereien.
   
Für ausnahmslos alle Produkte gilt: Personen, bei denen der TV-Konsum Fun-Gefühle auslöst, messen auch den Produkten/Branchen deutlich mehr Fun-Charakter bei.
Die Ergebnisse der Studie von HumanLink bestätigen die aktuelle Neupositionierung von RTL II, die auf Grundlage einer Markenanalyse mit dem renommierten Beratungshaus Roland Berger erstellt wurde. Damit wird der Sender nicht nur für den Zuschauer, sondern auch für den Werbemarkt attraktiver. RTL II schafft ein positives Konsumklima, in dem sich Marken gut präsentieren können.
 
Die RTL II Seher kennzeichnet eine ausgesprochen starke Fun-Affinität
 
Der Grundgedanke einer positiven, lebensfrohen Grundeinstellung findet sich schon heute im RTL II Programm wieder. So sind Formate wie „Zuhause im Glück – Unser Einzug in ein neues Leben“, „Big Brother“, THE DOME oder „GRIP – Das Motormagazin“ erfolgreiche Marken, die mit den Attributen Fun und Entertainment in ihrer besten Form in Verbindung gebracht werden. Kooperationen mit Top-Künstlern wie Superstar und Style-Ikone Lady GaGa, die als erste RTL II „it's fun“-Botschafterin auftritt, schärfen das Profil der TV Marke RTL II beim Zuschauer.
 
Hintergrund: Begriffsdefinition Fun
  
Laut Übersetzungsangaben bedeutet Fun das gleiche wie Spaß und beschreibt im weitesten Sinne einen emotionalen Zustand, der zu Freude und Glück führt. Interessant: Fun beinhaltet für immerhin 20% der Befragten eine tendenziell andere emotionale Note, mehrheitlich eine hochwertigere.
Fun-Assoziationen, jenseits des Begriffs "Spaß" sind etwa:

  • Unbeschwertheit: Lachen, Quatsch machen, Freizeit
  • Aktivität: Sport, Spielen, etwas erleben
  • Entspannung: Strand, Meer, Sommer, Sonne
  • Unterhaltung: Fernsehen, Kino
  • Gemeinschaft: Freunde, Party, Feiern

Alles in allem kristallisiert sich der Gemeinschaftscharakter als besonders bedeutsam heraus. Das gilt vor allem für die 20-29-Jährigen.

  • Mit Fun assoziieren die Deutschen vor allem: Unbeschwertheit - Aktivität - Entspannung - Unterhaltung, insbesondere jedoch Gemeinschaft.
  • Die beliebtesten Fun-Momente: 1. Freunde treffen, 2. Party feiern, 3. Sex, 4. Familie, 5. Sport, 6. Liebe.
  • Männer und Frauen unterscheiden sich hinsichtlich ihres Fun-Empfindens voneinander: Männer erleben mehr Fun bei Sex, Sport (Fußball im Besonderen) und durch das Auto. Frauen erleben mehr Fun durch die Familie, durch Freunde und Shoppen.
  • 77 Prozent der Deutschen würden sich selbst als Fun-Typen bezeichnen.
  • Gleichzeitig ist die Sehnsucht nach noch mehr Fun-Gefühlen ausgesprochen stark. 64% der Befragten würde gerne noch mehr Fun erleben als sie es ohnehin schon tun.
  • Fun-Gefühle steigern das subjektive Wohlbefinden, indem sie das Leben erleichtern (90%), einen guten Ausgleich in Krisensituationen darstellen (88%), Selbstbewusstsein verleihen (75%) sowie allgemein bei Problemen helfen (70%).

Interessant
  
Deutschland hat einen vergleichsweise hohen Fun-Faktor: Rang 3 hinter Spanien und Italien, beides Länder, die bei den Befragten mit großer Wahrscheinlichkeit folgende Assoziationen hervorgerufen haben: Urlaub, Sonne, Meer, Lebenslust, Temperament der Menschen, Temperatur…
  
Schlusslichter in der Rangfolge bilden Russland und Polen.
  
Bei den Bundesländern liegen Bayern (insgesamt, jedoch stark polarisierend) und Berlin (vor allem für die Ostdeutschen) ganz weit oben in der Rangliste. Insgesamt wird dem Westen mehr Fun-Charakter zugebilligt als dem Osten

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