Neue Musiksuchmaschine "Semsix"
Wer im Internet gezielt nach Songs von Tokio-Hotel sucht, der sollte mal bei 'Semsix' reinschauen. Das ist eine neue Musik-Suchmaschine - entwickelt von zwei Studenten aus Stuttgart. Dort findet man
alle Songs, Texte und Videos seiner Lieblingsband. In jede CD kann man schon mal reinhören - aber nichts runterladen.
Jährlich erscheinen tausende neue Alben. Die Suche nach Bands oder Videos, die den eigenen Geschmack treffen, ist häufig Glücksache. Auch Martin Jakobus und Ingo Schock fanden das nervig. Die Lösung der beiden Studenten: Eine eigene Musiksuchmaschine, kostenlos und legal. Mit Semsix findet der Nutzer Musik, Liedtexte oder auch Videos im Internet. Martin Jakobus und Ingo Schock,
Informatik-Studenten: "Man kann einfach einen Künstler eingeben, nach ihm suchen und dann werden einem alle Alben dargestellt von Künstlern und man kann mit einem Doppelklick das in die Playliste ziehen und dich das komplette Album über die Playliste anhören. Ohne dass man es auf seinem Rechner haben muss. Das wird auf der Videoplattform gefunden."
Diese Musiksuchmaschine vereint viele Funktionen der Konkurrenz. Bei Grooveshark findet man zum Beispiel nur Musik, der Konkurrent Musicmesh bietet Musik und Videos. Und dem Benutzer werden sogar noch Vorschläge zum eigenen Musikgeschmack gemacht. Semsix ergänzt all das durch die Liedtext-Suche und sogar Experten sind von dem Studentenprojekt überrascht. Reinhard Otter,
Chefredakteur Digital Room: "Der Vorteil gegenüber anderen Musiksuchmaschinen ist einfach, wie detailliert man nach Musik suchen kann, nach Künstlern, Interpreten, aber auch zum Beispiel nach einzelnen Liedzeilen. Das Ganze geht allerdings zulasten der Bedienfreundlichkeit und auch der Übersichtlichkeit der Oberfläche."
Bis zu 4000 User am Tag scheint das aber nicht zu stören und die Zahlen steigen. Für Martin und Ingo ist das Projekt noch lange nicht beendet. Semsix wird weiterentwickelt. Schon jetzt kann man mit wenigen Klicks seine gefundenen Titel über Amazon.de kaufen, und darüber freut sich sogar die Musikindustrie.
Link:
www.semsix.de