Parcouring-WM
Es sieht ja so leicht aus, wenn man nur zuschaut: Scheinbar schwerelos hüpfen die Teilnehmer auf, über und durch die Hindernisse – so wie der 17-jährige „Pain“, der die Konkurrenz weit, weit hinter sich lässt.
„Das Tolle ist einfach, seine eigenen Grenzen zu überwinden,“ erzählt er. „Man verbessert sich, man merkt die Erfolge, und das ist meine Motivation, immer besser zu werden.“
Rund 90 Teilnehmer aus elf Nationen sind angereist, um sich bei der WM in zwei Disziplinen zu messen. Im „Speed“ werden die Hindernisse möglichst schnell, im „Freestyle“ möglichst kreativ überwunden. Doch eigentlich ist die actionreiche Sportart nicht für die Halle gemacht, sondern für die Straßen.
Und es steckt sehr viel mehr dahinter als cool rumhüpfen, weiß Parcour-Trainer DanBo: „Wir geben jetzt auch Parcour-Unterricht auf Schulen, und da kann man sehr gut Sport und Pädagogik mixen, d.h. mit Sport die richtigen Ziele und Werte zu vermitteln, an Hindernissen nicht gleich aufzugeben, sondern versuchen, daran zu arbeiten, sie zu überwinden. Und die können dann irgendwann auch auf das ganze Leben übertragen werden.“
Doch wie lernt man eigentlich Parcouring? Eines sollte man auf jeden Fall können, meint Profi DanBo: Sich richtig hinfallen lassen. Und wer einmal gemerkt hat, wie schwer allein schon DAS ist, der sieht die tollkühnen Sprünge der Parcourer danach noch einmal mit ganz anderen Augen…
Mehr über den Sport und Trainingsmöglichkeiten in Berlin gibt es hier: http://www.pfs.pataman.de/ Und hier die offizielle Seite zur X3M Parcouring World Championship 2009 in Berlin: http://www.parcouring.com/
