3D-Games
Der weltweite Kinoerfolg von Avatar hat 3D-Produktionen einen unverhofften Boom beschert. Allein in diesem Jahr kommen noch mehr als 30 Filme dreidimensional auf die Leinwand. Und auch die Gamebranche will von diesem Hype profitieren.
Man braucht einen 3D-Monitor, einen PC mit einer 3D-Grafikkarte und eine so genannte Shutter-Brille. Ihre Gläser werden mit Hilfe eines einbebauten Mini-Akkus abwechselnd abgedunkelt – rund 60 Mal pro Sekunde. Durch diesen technischen Trick erscheint das Spiel durch die Brille dreidimensional. Ein kleiner Infrarotsender macht die PC-Spiele dann endgültig 3D-fähig. Sie senden statt einem zwei Bilder auf den Monitor. Ohne Brille wirken sie sehr unscharf und auch schwammig. Mit Brille gewinnen sie aber an Tiefe und sind tatsächlich dreidimensional.
Mittlerweile gibt es mehr als 300 Computerspiele, die die dritte Dimension unterstützen. Darunter "Batman", "Tomb Rader", "Avatar" oder "Need for Speed". Auch das im Dezember erscheinende Game "Crysis 2" wird mit mehr Tiefe spielbar sein. Der Frankfurter Spielehersteller Crytek hat dafür eigens eine neue Grafik-Engine entwickelt. Doch das räumliche Game-Erlebnis im eigenen Wohnzimmer hat seinen Preis.
Die Brille und der Sender kosten rund 130 Euro, Monitore gibt es ab 250 Euro und 3D-Grafikkarte ist meist schon in einem neuen Rechner drin. Ansonsten kosten die rund 50 Euro. Ab August macht Sony auch die Playstation 3 3D-kompatibel.
Die Technologiefirma
nvidia bietet ein 3D-Starterset. Auf der Homepage sind auch die Spiele angegeben, die 3D-kompatibel sind.