Genießbar sind nur Blattwurzeln und Boden. Blätter mit der Hand abzupfen, in die servierte Vinaigrette eintauchen und mit den Zähnen das Fleisch herausziehen. Der Boden wird mit Messer und Gabel gegessen.
Mit der linken Hand vom Teller nehmen, mit etwas Zitrone beträufeln (das frische Austernfleisch muss sich leicht zusammenziehen). Mit der Gabel auslösen, dann mit dem Austernwasser möglichst geräuschlos schlürfen.
Trinken Sie, worauf Sie Lust haben. Ein Glas Champagner, ein eisgekühlter Sherry Fino sind gewohnte Klassiker. Aber auch ein kühles Pils zum Einstieg ist mittlerweile in fast allen großen Häusern üblich.
Der Gastgeber bestellt zuerst. Bestellen Sie als Gast nicht zu teuer. Orientieren Sie sich bei der Auswahl des Essens am Gastgeber. Im Zweifel wählen Sie ein mittleres Preisniveau.
Die Herren vom Service werden mit "Herr Ober" angesprochen. Bei den Damen ist es etwas schwieriger. "Fräulein" ist uncharmant, "Frau Oberin" klingt komisch, "Hallo" ist verpönt. Was bleibt: Suchen Sie Augenkontakt, und bitten Sie die Dame mit einer freundlichen Geste an den Tisch. Bei einem Paar bestellt der Herr zuerst für die Dame. in größerer Runde bestellt der Gastgeber, doch niemand ist irritiert, wenn eine Dame selbst sagt, was sie will.
Brötchen und Baguette werden nie mit dem Messer geschnitten! Man bricht das Brot in mundgerechte Stücke, bestreicht sie mit Butter.
Bestehen Sie auf leicht bauchige Gläser, nur so kann er sein Aroma entfalten. Schlanke Sektflöten sind für den König der Weine ungeeignet. Halten Sie das Glas am Stiel, nur Pseudo-Connaisseure halten das Glas am Boden.
Frühstücksei mit dem Löffel leicht anschlagen, Kuppe mit dem Löffel abheben und auslöffeln. Restliches Ei nach bekannter Art genießen. Auch
erlaubt: Eispitze mit dem Messer anschlagen und absägen, Rest wie gehabt. Spiegeleier erfordern Messer und Gabel. Rührei mit der Gabel teilen und verzehren.
Fangen Sie mit dem Essen erst an, wenn alle am Tisch ihr Gericht bekommen haben. Es sei denn, sie werden vorher dazu aufgefordert.
Wird immer mit Messer und Gabel gegessen. Streichen Sie Leber nie auf das gereichte Brot.
Werden mit der Hand gebrochen. Garnele am Kopf halten, Schwanz herausdrehen, Panzer entfernen, Fleisch herauslösen, mit Messer und Gabel essen.
Nennt man das Besteck neben dem Platzteller, Löffel liegen oberhalb des Tellers. Man beginnt in der Reihenfolge von außen nach innen.Gläser
Gläser mit Stiel werden am oberen Teil des Stiels angefasst, Schnaps-und Biergläser am Fuss.
Über das Geschäft spricht man vor, besser aber nach dem Essen. Während des Essens reden Sie am besten über "harmlose" Themen wie Kultur oder was immer als Tischgespräch sich eignet. Schlau ist, wenn Sie nicht laut mit Erfolgen oder Besitztümern prahlen... Sie wissen schon....
Lieber nicht! Lassen Sie es beim Essen ausgeschaltet.
Wird normalerweise in zwei Hälften serviert. Schale mit dem Messer festhalten, mit der Gabel ins Schwanzende einstechen und aus dem Panzer
lösen. Mundgerechte Bissen mit Messer und Gabel schneiden. Beinchen an den Gelenken brechen, Fleisch auslutschen oder mit der Hummergabel
auslösen. Hummerscheren mit der Hummerzange knacken, Fleisch mit Hand oder Gabel herausziehen.
Außenhaut oder Schale wird nicht mitgegessen. Ausnahme: Camembert. Sehr weiche Käse wie Vacherin oder jungen Münster kann man auch löffeln. Tipp: Probieren Sie auch Weißwein oder Süßwein zum Käse.
Isst man am besten pur mit einem Perlmutt- oder Elfenbeinlöffel. Das passende Getränk: Champagner.
Immer mit der Gabel zerteilen. Wo ein Messer erforderlich ist, am besten fluchtartig das Restaurant verlassen.
Werden mit Messer und Gabel gegessen, den Knochen darf man zum Abnagen in die Hand nehmen.
Es gilt das gleiche wie beim Hummer, das Fleisch ist feiner und subtiler.
Venus- oder Miesmuscheln werden mit der Hand gegessen. Eine leere Muschel als Zange verwenden und damit das Fleisch einer anderen Muschel auslösen. Jakobsmuscheln isst man mit dem Fischbesteck.
Werden mit einer Gabel oder einem Zahnstocher aufgepiekst. Kern diskret mit der Hand (Daumen, Zeigefinger) auf ein Tellerchen legen.
Wird nur mit der Gabel zerteilt und gegessen.
Frucht der Länge nach aufschneiden, Fruchtfleisch auslöffeln.
Damen in Duftwolken überlagern bei großen Menüs und Weinproben oft die Aromen der Speisen und Getränke. Weniger ist mehr.
Auch hier wieder: Höflichkeit ist Trumph! Fragen Sie nach dem Essen, ob es stören würde, wenn Sie rauchen.
Bestellen Sie nicht einfach einen schönen Tisch. sagen Sie konkret, ob Sie einen Platz für ein zärtliches Tête-á-tête oder für ein Geschäftsessen brauchen.
Wird mit der Gabel gegessen. Mit dem Messer wird höchstens eine Tomatenscheibe zerteilt, ein Blatt Kopfsalat zurechtgefaltet, aber nicht geschnitten.
Werden mit dem Saucenlöffel gelöffelt oder mit einem Stückchen Brot gestippt (der Küchenchef freut sich).
Die Serviette liegt während des Essens auf dem Schoß und nach dem Essen locker gefaltet links vom Teller, mit der sauberen Seite nach unten.
Dürfen auch mit Löffel und Gabel gegessen werden. Könner verzichten auf den Löffel und drehen die Langen Nudeln mit der Gabel auf. Die Serviette darf bei diesem Gericht auch mal in den Kragen gesteckt werden.
Fragen Sie ruhig den Sommelier (Weinkellner) um Rat. Schließlich ist er für Sie da. Ein guter Sommelier öffnet, riecht sensorisch und probiert den Wein am Tisch. Ist der Wein fehlerhaft, wird er durch eine neue Flasche ersetzt. Bei alten Weinen, die schon raritätswert haben, trägt der Gast das Risiko.
Der wahre Genießer wartet mit dem Anzünden so lange, bis am Nachbartisch der Hauptgang verzehrt ist.
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