Beim Einkaufen darauf achten, nicht immer das erst beste zu greifen. In der Regel stehen die teuren Sachen in Augenhöhe. Ruhig einmal bücken. In der gössten Packung ist nicht immer am meisten drin. Auf die Grammzahl der Einwaage achten. Je kleiner etwas abgepackt ist, umso teurer ist es und lose Lebensmittel sind oft günstiger als abgepackte.
Qualitativ gutes Gemüse sollte fest und makellos sein, eine schöne Farbe haben, frei von Schimmel und Druckstellen sein. Bereits geschältes, welkes oder schrumpliges Gemüse sollte man nicht nehmen. Auf Saison beim Einkauf achten.
Der feinpudrige Reif oder Duftfilm der sich auf manchen Früchten wie z.B. Pflaumen oder Weintrauben bildet, ist ein Zeichen für Frische und kein chemischer Rückstand. Obst muss intensiv nach der Frucht riechen sonst ist es nicht reif. Bei Melonen sollte man am Blütenansatz riechen.
Möglichst im Ganzen kaufen. Nur dann kann man die frische gut erkennen. Unausgenommene Fische unterliegen höheren Frische- und Hygieneanforderungen. Die Kiemen sollten feucht und hellrot sein. Die Augen glänzen und sind nicht eingefallen. Das elastische Fleisch gibt auf Druck leicht nach und lößt sich nicht von den Gräten.
Fleisch das kurzgebraten wird sollte auf keinen Fall aus der Tiefkühltruhe kommen. Die Eiskristalle zerreißen die Fleischfasern und das Wasser setzt sich darin fest. Zum Schmoren oder Kochen kann man ruhig auf gefrorenes Fleisch zurückgreifen.
Man sollte sich einen Grundvorrat an einigen haltbaren Lebensmitteln anlegen. Wie z.B. Mehl,Gewürze (im Ganzen), Nudeln, Hülsenfrüchte,Öle, Essig Reis, Grieß, Stärke, Tomatenmark, Senf etc. Einige frische Lebensmittel lassen sich mit ein paar Tricks auch länger aufbewähren, wie z.B. Basilikum als Pesto oder die Wintergemüse in einer Sandkiste. Alles andere sollte möglichst frisch auf den Tisch kommen.
Gemüse verliert sehr schnell die Vitamine. Bei Lagerung möglichst ungewaschen lagern. Beim Einfrieren bleibt ein goßer Teil der Vitamine erhalten.Aber dann nicht erst warten sondern sofort und in abgekochtem Zustand einfrieren.
Hier gilt das Gleiche wie beim Gemüse. Allerdings gibt es noch die Möglichkeit das Obst zu Zuckern(kandieren oder Marmelade) oder in Alkohol einzulegen.
Falls man Fische einfrieren möchte sollten sie vorher geschuppt und filiert werden. Später ist das Fleisch weicher und man hat größere Schwierigkeiten bei der Verarbeitung. Nach dem Auftauen gut abtrocknen. Räuchern, salzen oder sauer einlegen sind die Alternative.
Schlachtfleisch kann einige Zeit im Kühlschrank aufbewahrt werden. Am besten hängend. Dazu kann man es durch aufgelöstes Kokosfett oder Rindertalg ziehen (nicht heiß). Dadurch trocknet es nicht aus und fängt nicht an anzulaufen. Geflügel sollte man allerdings schnell verarbeiten.

