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Welche Feste werden in den Filmen eigentlich immer gefeiert?

Ausgelassene Menschen, die sich mit Farbpulver bewerfen oder festlich gestimmte Familien, die viele kleine Lichter aufstellen: Indische Filme zeigen die unterschiedlichsten Feiern in opulenten Bildern. Aber welche Feste werden eigentlich am häufigsten begangen? Und was bedeuten sie? Das „Farbpulver“-Fest heißt eigentlich „Holi“ und kann am ehesten mit dem europäischen Karneval oder einem Frühlingsfest verglichen werden. Zwei Tage lang herrscht absolute Narrenfreiheit: Das strenge indische Kastensystem wird zu „Holi“ gelockert. Junge Leute flirten hemmungslos und Erwachsene drücken beide Augen zu, wenn Kinder Dummheiten machen. Außerdem darf ein lustiger Brauch zu „Holi“ nicht fehlen: Gegenseitig bewirft man sich mit farbigem Pulver und bespritzt sich mit Wasser.

Beim Lichterfest „Diwali“ wird Lakshmi, die Göttin des Reichtums, mit unzähligen kleinen Lichtern begrüßt. Das fünftägige Fest wird oft mit Weihnachten oder Neujahr verglichen. An „Diwali“ wird alles feierlich geschmückt; vor allem die Hauseingänge sollen einladend wirken. Die fünf Tage sind nach altem Volksglauben besonders ertragreich und die Aussicht auf Reichtum ist zu diesem Zeitpunkt sehr groß.