Torri Higginson ist Dr. Elizabeth Weir, eine brillante Wissenschaftlerin und anerkannte Spezialistin auf dem Gebiet der Internationalen Diplomatie, die das Stargate-Atlantis-Team auf der waghalsigen Expedition zur weit entfernten Pegasus-Galaxie anführt. Sie wurde ursprünglich von dem intriganten US-Vizepräsidenten Kinsey (Ronny Cox) als Leiterin des SGC installiert, weil sie als Zivilistin dem Militär kritisch gegenübersteht und dort in seinem Sinne wirken sollte. Doch schnell zeigte sich, dass Dr. Elizabeth Weir ihren eigenen Kopf hat…
Die gebürtige Kanadierin Higginson zog mit 18 Jahren nach England, um ein Praktikum bei der Sprech- und Texttrainerin Patsy Rodenburg zu machen. Durch diese Erfahrung kam sie zum ersten Mal mit der Schauspielerei in Kontakt. Nach einem Jahr zurück in der Heimat zog es sie erneut nach London, wo sie am „Guildhall College of Music and Drama“ Schauspielunterricht nahm. Sie ist in unzähligen Theaterstücken aufgetreten, bevor sie für das Fernsehen entdeckt wurde, so stand sie u.a. in Produktionen für das World Stage Festival in Toronto oder das ungarische Festival der Künste in Budapest auf der Bühne.
Im Fernsehen spielte Torri Higginson die Hauptrolle in der Serie „The City”, für die sie mit dem Gemini Award in der Kategorie „Beste Darstellerin“ ausgezeichnet wurde. Erste Erfahrungen mit dem Sci-Fi-Genre machte sie in William Shatners „TekWar“-Reihe, in der sie ebenfalls eine der Hauptrollen übernahm.
Weitere tragende Rollen hatte sie in der mit dem Emmy ausgezeichneten Mini-Serie „Stephen Kings Sturm des Jahrhunderts“ und in den TV-Movies “Family Of Cops III” mit Charles Bronson, „Szenen einer Familie“ mit Anjelica Huston und Sam Neill und “Nichts als die Wahrheit” mit Jane Seymour.
Außerdem war sie in der Showcase-Serie „Bliss“, in der es um Wünsche und Leidenschaften von Frauen geht und als Gaststar in Serien wie „The Outer Limits – Die unbekannte Dimension”, „Highlander”, „The Raven,” „PSI Factor – Es geschieht jeden Tag“ und „Nick Knight – Der Vampircop” zu sehen.
Im Kino war sie u.a. in Anthony Minghellas mit neun Oscars und zwei Golden Globes ausgezeichneten Epos „Der Englische Patient“ zu sehen.
Nachdem sie nach Los Angeles gezogen ist, adoptierte Torri Higginson einen herrenlosen Mischlingshund und nannte ihn „Paloma Sedgewick Saddie Street“ oder kurz „Sedge“. Im Januar 2003 hatte Higginson nicht zuletzt wegen Sedges überraschend gutmütigen Charakter Kontakt zum Therapieprogramm „Create A Smile“ aufgenommen, einer landesweit tätigen Wohltätigkeitsorganisation, die die Verbindung von Menschen und Tieren nutzt, um Patienten beim Genesungsprozess nach physischen und psychischen Beschwerden zu helfen. Gemeinsam mit Sedge besucht sie seither wenigstens einmal wöchentlich die Patienten der Hilfsorganisation. Außerdem verbringt sie zahlreiche Wochenenden mit unbezahlter Arbeit für „Food on Foot”, einer Non-Profit-Organisation, die Obdachlose in Los Angeles mit Essen, Kleidung und anderen, dringend benötigten Dingen versorgt.