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Geschäftsführer von A.R.G.U.S. Security im Interview


Die Autoeintreiber

"Je lauter einer wird umso stärker ist er belastet"



Vier Fragen an Joachim Bartsch


Joachim Bartsch ist Geschäftsführer von A.R.G.U.S. Security in Kehl am Rhein. Die Sicherheitsfirma holt unter anderem Autos von säumigen Schuldnern zurück. Wir haben mit Joachim Bartsch gesprochen.  

Welche Dienstleistungen bietet A.R.G.U.S. Security an?
Joachim Bartsch:
Wir haben eine recht große Dienstleistungspalette die Personenschutz, Alarmanlangen und Inkasso umfasst.
 
Wie kommen Sie ins Spiel, wenn Gläubiger ihre Raten für ein KFZ nicht mehr bedienen können?
Bartsch: Wenn Gläubiger die Raten nicht bezahlen, dann teilt eine Bank oder ein Autohaus dem Gläubiger in der Regel einen Termin zur Abgabe des Fahrzeugs mit. Wenn dieser Abgabetermin verstreicht werden wir beauftragt, das Fahrzeug abzuholen. Wir bekommen dann den Fahrzeugbrief und wenden uns damit an den Gläubiger. 
 
Wie sind die Reaktionen, wenn man bei einer Person das Auto abholt?
Bartsch:
Es kommt sehr häufig zu lautstarken Auseinandersetzungen, wir versuchen dann die Situation zu beruhigen. Je lauter einer wird umso stärker ist er belastet. Wir bitten die Person dann, uns die Zahlungsnachweise zu zeigen. Die sind natürlich nicht vorhanden. 
 
Wem gehört das Fahrzeug? Dürfen Sie das denn einfach so mitnehmen?
Bartsch:
Da der Gläubiger ja nicht im Besitz des Fahrzeugbriefs ist, gehört ihm das Auto auch nicht. So ist es in der Regel immer möglich, das Fahrzeug vor Ort direkt mitzunehmen.


München, 6. Februar 2012

Die Autoeintreiber