Google Indoor-Maps
Wer sich beim Shoppen in einem der überfüllten Einkaufszentren sich verlaufen hat, für den soll es jetzt Hilfe geben. Denn mit seinem neuen Dienst "Indoor-Maps" bietet Google jetzt auch Karten und Wegbeschreibungen für Shopping-Malls, Flughäfen und Museen an. Und die kann man auf seinem Smartphone ganz einfach abrufen.
Wegweiser gibt‘s reichlich – den richtigen Laden findet man im Einkaufszentrum oft trotzdem nicht. Orientierungslos im Shopping-Stress - das ist keine Seltenheit. Handys und Tablets sollen da jetzt Abhile schaffen - dank "IndoorMaps" aus dem Hause Google. Die Idee: Einfach eine Karte laden - und dann mit Navi den Wunsch-Shop finden.
Das Gerät misst dafür die Stärke des Satelliten-Signals, der Mobilfunkmasten und vor allem der W-Lan-Stationen. Daraus wird dann der Standort berechnet. A-GPS, nennt sich diese Kombination. Doch so einwandfrei funktioniert das Ganze noch nicht. Christoph Elzer, CHIP Online: "Das große Problem ist, dass in Deutschland die Netzabdeckung was A-GPS oder Hotspots angeht zu gering ist, um in Gebäuden sinnvoll navigieren zu können."
"IndoorMaps" sind bislang also eher eine Orientierungshilfe. Die will auch das Deutsche Museum in München seinen Besuchern anbieten. Bislang gibt es hier nur einen reinen Gebäude-Plan - geplant ist aber noch weit mehr. Bernhard Weidemann, Deutsches Museum München: "Das erste Automobil der Welt als Beispiel, das in einem Video noch mal zum Fahren zu bringen, in den Motor hineinschauen zu können. Das bietet die Technik mit verschiedenen Bildschirmen, die wir in der Hosentasche mit uns herumtragen unendlich viele Möglichkeiten!"
Ein Manko bleibt aber: denn nicht jeder kann den Dienst nutzen. Die Gebäudekarten gibt‘s bislang nur für Nutzer von Googles Android-System.