Armes Deutschland - Stempeln oder abrackern?

Armes Deutschland

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Di. 22.05.2018 20:15

Folge 14 - Drogen verbessern sein Hartz IV

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Rund 3,7 Millionen Menschen in Deutschland sind armutsgefährdet - trotz Arbeit. Die Zahl der von Erwerbsarmut Betroffenen ist zwischen 2004 und 2014 um fast 10 % gestiegen, knapp 2,7 Millionen Kinder in Deutschland sind direkt von Armut bedroht. In vier neuen Folgen begleitet die Dokumentation „Armes Deutschland“ Familien, Paare und Alleinstehende, die am Rande der Armutsgrenze leben - und zeigt ihren grundlegend unterschiedlichen Umgang mit ihrer Situation. Stempeln oder abrackern - lohnt sich Arbeit in Deutschland?

Familienvater Bernd (45) steht seit der Trennung von seiner Frau allein da. Mit vier Kindern und dem noch nicht abbezahlten Eigenheim, traf den Postboten das Ender der Beziehung völlig unerwartet. Obwohl Marcel (21), Patrick (16), Sandra (14) und Matthias (10) tatkräftig mithelfen, ist es für den alleinerziehenden Vater schwer, den Alltag und finanzielle Hürden zu meistern. Die Familie hält zusammen, doch ohne Aussicht auf ein weiteres Einkommen, droht ihnen die Pleite. Nach der Verlobung mit Angelique (22) plant Sascha (29) nun die Hochzeit. Zwar kommt das Pärchen mit dem Hartz-IV-Regelsatz kaum über die Runden, doch arbeiten kommt für sie nicht in Frage. Durch die anstehende Hochzeit droht ihnen nun der finanzielle Kollaps. Derweil holt Sascha die Vergangenheit ein: er ist vorbestraft und muss als Bewährungsauflage einen Entzug in einer Klinik machen. Wie wird die schwangere Angelique darauf reagieren?

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