Babys! Kleines Wunder - großes Glück

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Sa. 09.12.2017 17:55

Folge 22 - Isabelle, Olga und Diana

Babys! Kleines Wunder - großes Glück - Episode 22

In der Frühchen-Intensivstation des Klinikums Südstadt Rostock erwartet Isabelle ihr erstes Baby. Olga hat ihre Zwillinge Alexander und Michael bereits zur Welt gebracht. Und Diana wird mit Blutungen per Rettungshubschrauber in die Klinik eingeliefert.

Isabelle liegt seit drei Wochen im Klinikum Südstadt Rostock, eigentlich sind es noch acht Wochen bis zum Geburtstermin. Der 25-Jährigen und ihrem Baby geht es nicht gut. Isabelle leidet unter Bluthochdruck und einer Schwangerschaftsdiabetes, es besteht gesundheitliche Gefahr für sie und ihren ungeborenen Sohn, der Jonas heißen soll. Zwei Wochen später entscheiden die Rostocker Ärzte, ihren Jonas per Kaiserschnitt zu holen. Isabelle hat Tränen in den Augen, als sie das 1.550 Gramm schwere Frühchen das erste Mal sieht. Bei der Erstversorgung zeigt sich Oberarzt Dr. Ralf Seeliger mit dem Zustand des kleinen Jonas zufrieden. Als Papa Maik (35) der frischgebackenen Mutter überraschend einen Heiratsantrag macht, ist Isabelle im siebten Himmel.

Die alleinerziehende Olga (21) hat schon viel geschafft. Sie war neun Wochen im Rostocker Krankenhaus und hat hier ihre Zwillinge Alexander und Michael zur Welt gebracht. Heute kann ihr Sohn Alexander endlich in das heimatnahe Krankenhaus Waren verlegt werden. Oma Nadja und der Zwillingsbruder Michael warten dort schon ungeduldig auf die beiden.

Die schwangere Diana wurde mit Blutungen per Rettungshubschrauber ins Klinikum Südstadt Rostock gebracht. Die 35-jährige Köchin erwartet ihr drittes Mädchen, doch es sind Komplikationen aufgetreten. Ihr Baby soll erst in 15 Wochen zur Welt kommen. Nur vier Tage nach der Einlieferung ist ein Not-Kaiserschnitt nicht mehr zu vermeiden. Die kleine Amila wiegt nur 620 Gramm. Sie ist ein Extrem-Frühchen, das die ersten Lebensmonate im Inkubator medizinisch versorgt werden wird. Extreme Frühgeburten können heute medizinisch schon auf vielfache Weise behandelt werden, aber etwa ein Drittel dieser Frühchen wächst mit Behinderungen auf.

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