Babys! Kleines Wunder - großes Glück

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Mi. 09.03.2016 22:15

Folge 21

Babys! Kleines Wunder - großes Glück - Folge 21

Alle 45 Sekunden wird in Deutschland ein Baby geboren. Für viele Paare ist es der schönste Moment im Leben, wenn ihr Kind das Licht der Welt erblickt. Die werdenden Eltern erleben vor und während der Geburt eine emotionale Achterbahnfahrt: Hoffnung, Freude, Sorgen und Ängste wechseln sich in dieser außergewöhnlichen Zeit ab. In dieser Folge von „BABYs! Kleines Wunder - großes Glück“ wird der Alltag in der Frühchen-Intensivstation des Klinikums Südstadt Rostock gezeigt.

Wenn Babys zu früh zur Welt kommen, ist besondere medizinische Hilfe notwendig, um die Kinder optimal zu versorgen. Die Eltern der zu früh geborenen Kinder stürzen meist recht unvorbereitet in ihre neue Rolle. Statt kuscheliger, unbeschwerter Stunden des ersten Kennenlernens, die das Familienglück komplett machen sollen, finden sich die frischgebackenen Eltern in einem Szenario aus Hygienevorschriften, Kabelgewirr und Maschinen wieder.

Die 25-jährige Anna, deren erste Tochter bereits als Frühchen zur Welt kam, erwartet wieder ein Baby. Es sind noch elf Wochen bis zum Entbindungstermin, als sie mit Atemnot in das Klinikum Südstadt Rostock eingeliefert wird. Die 25-Jährige leidet unter einem angeborenen Herzfehler. Jetzt hat sie Angst, dass auch ihre ungeborene Tochter als extremes Frühchen auf die Welt kommt. Die Herzspezialisten im Klinikum Rostock überwachen die Schwangere in kurzen Abständen. Sieben Wochen vor dem Geburtstermin entscheiden die Rostocker Ärzte, die kleine Helene per Kaiserschnitt zu holen.

Auf der Frühchen-Intensivstation versorgen der leitende Oberarzt Dr. Seeliger und Schwester Birgit den kleinen Bjarne. Das Frühchen ist mit 490 Gramm in der 23. Schwangerschaftswoche auf die Welt gekommen. Normal wären 40 Schwangerschaftswochen gewesen. Der Zustand des Jungen ist immer wieder kritisch, aber er überlebt. Über vier Monate wird er im Krankenhaus bleiben müssen. Mutter Kirsten wird sich in dieser Zeit intensiv um ihr Frühchen kümmern.

Die 20-jährige Juliane sorgt sich um ihren Sohn Elias, der mit nur 1350 Gramm Gewicht per Kaiserschnitt elf Wochen zu früh zur Welt kam und wegen eines Leistenbruchs operiert werden muss. Die Rostocker Fachärztin Dr. Kolax steht der jungen, alleinerziehenden Mutter in dieser schwierigen Zeit bei.

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