Babys! Kleines Wunder - großes Glück

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Mi. 01.03.2017 23:20

Folge 31 - Grazia und Steffi

Babys! Kleines Wunder - großes Glück - Folge 31

In dieser Folge von „BABYs! Kleines Wunder - großes Glück“ wird der Alltag im Kreißsaal der Universitätsklinik Ulm gezeigt.

Grazia (27) und Salva (29) sind schon seit zwölf Jahren ein Paar. Eigentlich wollten sie erst heiraten und dann Nachwuchs bekommen, doch nun haben sie sich für die umgekehrte Reihenfolge entschieden. Neun Wochen vor dem errechneten Geburtstermin kommt das Paar für eine Ultraschalluntersuchung ins Universitätsklinikum, denn Grazia hat mehr Fruchtwasser als üblich. Der Oberarzt sieht allerdings keine Anzeichen dafür, dass sich das Baby nicht gut entwickeln könnte. Grazia war wegen ihres seit Jahren bestehenden Bluthochdrucks davon ausgegangen, dass sie ihr Baby nur per Kaiserschnitt auf die Welt bringen kann. Die Ärzte erklären ihr jedoch, dass auch einer natürlichen Geburt nichts im Wege stünde. Doch das Baby lässt auf sich warten. Selbst vier Tage nach dem errechneten Geburtstermin hat die Deutsch-Italienerin immer noch keine Wehen. Aufgrund von Beschwerden und der zunehmenden Belastung durch die Schwangerschaft wird entschieden, die Geburt mittels Medikamenteneingabe anzuregen. Doch auch zwölf Stunden nach Beginn der Einleitung hat Grazia noch keinerlei Wehen. Ihr eigener Blutdruck ist stabil, aber die Herztöne des Kindes verschlechtern sich. So wird mitten in der Nacht ein Kaiserschnitt durchgeführt und Eliano Romeo kommt auf die Welt. Doch er hat Anpassungsschwierigkeiten und muss zunächst in die Kinderklinik.

Mit 19 Jahren wurde Steffi zum ersten Mal von Max schwanger, doch gemeinsam schafften sie es damals nicht. Die beiden lebten getrennt und zu allem Übel kam ihre erste Tochter, Lina, in eine Pflegefamilie. Einige Zeit später fanden die Zwei wieder zusammen. Die heute 24-Jährige ist nun erneut schwanger und hofft, in Zukunft gemeinsam mit Max, dem Baby und auch Lina eine richtige Familie sein zu können. Doch Steffi hat diesmal eine so genannte Plazentainsuffizienz. Das bedeutet, dass der Mutterkuchen nur mangelhaft funktioniert und das Baby nicht optimal versorgt wird. Die junge Frau ist in der 34. Schwangerschaftswoche, als sie im Universitätsklinikum aufgenommen wird. Die Oberärztin erklärt, dass ihr Baby zwar zu klein und zu leicht sei, die Schwangerschaft aber dringend beendet werden müsse, da sich das Kind nicht mehr gut entwickeln könne. Also wird die Geburt eingeleitet. Keine zwei Stunden nach Eintreffen im Kreißsaal wird Johanna geboren. Elf Tage lang wird das kleine Mädchen in der Kinderklinik des Universitätsklinikums versorgt. Anschließend wird sie in ein anderes Krankenhaus verlegt, wo sie weitere drei Wochen bleiben wird, ehe sie endlich mit ihren glücklichen Eltern nach Hause darf.

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