Babys! Kleines Wunder - großes Glück

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Mi. 08.03.2017 21:15

Folge 37

Babys! Kleines Wunder - großes Glück - Folge 37

Alle 45 Sekunden wird in Deutschland ein Baby geboren. Für viele Paare ist es der schönste Moment im Leben, wenn ihr Kind endlich da ist. Die werdenden Eltern erleben vor, während und auch nach der Geburt eine emotionale Achterbahnfahrt: Hoffnung, Freude, Sorgen und Ängste wechseln sich in diesem außergewöhnlichen Moment ab. Doch nicht immer läuft alles unkompliziert ab. Bei manchen Schwangeren setzen die Wehen lange vor dem errechneten Termin ein. Wenn Babys zu früh geboren werden, können sie nicht ohne die Unterstützung der Kinderärzte leben. Vier Sondersendungen der Reihe „BABYs! Kleines Wunder - großes Glück“ gewähren Einblicke in die Frühchen-Stationen der Kliniken Hamburg-Altona und Duisburg.

Lange hat die gebürtige Portugiesin Catarina (34) davon geträumt, Mutter zu werden. Doch die Pflegeassistentin hat Diabetes und erleidet innerhalb von 15 Jahren fünf Fehlgeburten. Zuletzt verlieren sie und ihr Mann Rui ein Baby in der 20. Schwangerschaftswoche. Catarina stürzt in eine tiefe Depression und schließt mit dem Kinderwunsch ab. Doch dann wird sie unerwartet wieder schwanger. Dieses Mal schafft es Catarina bis zur 28. Schwangerschaftswoche. Dann kommt Leandro per Kaiserschnitt zur Welt - ein absolutes Wunschkind. „Ich bin eine Mama, das ist ein Traum, der wahr geworden ist sozusagen. Er ist perfekt, er hat zwei Händchen, zwei Füßchen, zwei Beinchen und er strampelt.“ Aber die Eltern wissen, dass eine Frühgeburt immer auch mit großen Risiken verbunden ist. Leandro wiegt 940 Gramm, braucht eine Atemunterstützung und liegt im Inkubator. Sieben Wochen nach seiner Frühgeburt steht bei Leandro die neuropädiatrische Untersuchung an. Sie gibt Aufschluss über die körperliche und geistige Entwicklung des Babys und ist ein entscheidender Faktor, wenn es um die Entlassung geht. Catarina blickt diesem Termin mit gemischten Gefühlen entgegen. Einerseits kann sie es kaum erwarten, Leandro endlich mit nach Hause zu nehmen. Andererseits hat sie Angst, die Sicherheit der Klinik zu verlassen. Wie hat sich die verfrühte Geburt auf Leandros Entwicklung ausgewirkt?

Vanessa und Martin werden zum zweiten Mal Eltern. Dass die 26-Jährige überhaupt Kinder bekommt, ist nicht selbstverständlich. Denn vor acht Jahren wurde ihr in einer riskanten OP ein gutartiger Tumor im Kopf entfernt. Die Gefahr, dass die Nähte unter dem Druck einer Presswehe aufgehen könnten, ist zu groß. Deshalb wird auch Vanessas zweite Tochter per Kaiserschnitt zur Welt kommen. Allerdings schon viel früher als geplant, denn es gibt Komplikationen: Die alte Kaiserschnittnarbe droht aufzugehen. Oberarzt Dr. Florian Sina von den Duisburger Sana Kliniken entscheidet, dass das Baby schon in der 34. Schwangerschaftswoche geholt werden muss. Vanessa und Martin sind besorgt. Laut Ultraschalluntersuchung soll ihre zweite Tochter zwar relativ schwer und gut entwickelt sein, aber was ist mit den Lungen? Wird ihr Baby selbständig atmen können oder braucht es Unterstützung? Greta und Lennard werden ihre ersten Lebensmonate in der Klinik verbringen. Bianca und Jochen fahren täglich in die Klinik und übernehmen einen Großteil der Versorgung ihrer Zwillinge. Doch das Warten auf die Entlassung und die Angst vor Komplikationen zehren extrem an ihren Nerven?

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