Die RTL II-Sendung Der Knast – Schwerverbrecher am Limit

Der Knast – Schwerverbrecher am Limit

Mi. 03.01.2018 02:50

Folge 6

Das „Iowa State Penitentiary“ liegt in Fort Madison und ist eines der ältesten Gefängnisse in den USA. Es wurde bereits 1839 geöffnet. Hier sind auch bis zu 200 geisteskranke Häftlinge untergebracht. Die meisten sitzen in Einzelzellen in einem der vier Zellentrakte. Außerdem in dieser Sendung: Das „Kentucky State Penitentiary“ ist die einzige Hochsicherheitseinrichtung mit Todestrakt des Staates Kentucky. Sie wurde von italienischen Steinmetzen und unzähligen Insassen aus anderen Gefängnissen erbaut und 1889 eröffnet.

Das „Iowa State Penitentiary“ liegt in Fort Madison und ist eines der ältesten Gefängnisse in den USA. Es wurde bereits im Jahre 1839 geöffnet. Insgesamt sind hier 950 Straftäter untergebracht. Allerdings müssen 566 Häftlinge im Isolationstrakt verwahrt werden, denn sie verbüßen lebenslange Haftstrafen. In Iowa wurde die Todesstrafe abgeschafft. Der letzte Häftling, der in diesem Bundesstaat hingerichtet wurde, war Victor Feguer. Er starb 1963 durch Erhängen. Die Kriminalitätsrate ist im „Iowa State Penitentiary“ vergleichsweise niedrig. Aber es sind hier auch bis zu 200 geisteskranke Häftlinge untergebracht. Die meisten sitzen in Einzelzellen in einem der vier Zellentrakte. Für Suizidgefährdete gibt es spezielle Beobachtungszellen, die so genannte „Seifenblase“. Dort werden die Häftlinge die Nacht über mit Händen und Füßen an eine Bahre gebunden. Nach vier Tagen in der psychiatrischen Abteilung kehren die kranken Häftlinge wieder in den Isolationstrakt zurück. Noch sind die meisten Insassen im Staatsgefängnis von Iowa ältere Häftlinge, aber die Zahl jugendlicher Straftäter steigt in den letzten Jahren rapide an. Das „Kentucky State Penitentiary“ ist eine Festung, die am Cumberland River nahe der Stadt Eddyville liegt. Die einzige Hochsicherheitseinrichtung des Staates Kentucky wurde von italienischen Steinmetzen und unzähligen Insassen aus anderen Gefängnissen erbaut und 1889 eröffnet.

Die „Eddyville-Festung“ erstreckt sich über 36 Hektar. In den sieben Zellentrakten leben insgesamt 900 Häftlinge und 348 Aufseher sorgen für Sicherheit. Neuankömmlinge müssen sich erste einmal ihre Köpfe und Gesichter rasieren lassen. Über 200 gefährliche Straftäter sitzen in 7 Quadratmeter großen Einzelzellen im Isolationstrakt. Im Todestrakt warten 39 Insassen auf ihre Hinrichtung, unter ihnen auch eine Frau. Wann die Todesurteile vollstreckt werden, weiß keiner der Häftlinge genau. Gewalt ist an der Tagesordnung: Die gewalttätigen Übergriffe der Häftlinge werden von Einsatzteams, die mit Helmen, Schlagstöcken, Elektroschockern und Schutzschildern ausgerüstet sind, niedergeschlagen.