Die Schnäppchenhäuser - Der Traum vom Eigenheim

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Sa. 18.02.2017 13:00

Folge 0226

Die Schnäppchenhäuser

Göhrde in Niedersachsen. Hier haben sich Verkäuferin Gabi (47) und ihr Mann Jörg (48) für 8.000 Euro ein Haus gekauft.Das klingt nach dem perfekten Schnäppchen, doch leider gleicht das frisch erworbene Eigentum eher einer Ruine als einem gemütlichen Zuhause. In Klötze, in Sachsen-Anhalt hat sich die 40-jährige Miranda einen alten Bahnhof gekauft, den sie zu einer Familienpension ausbauen möchte. Gut 60 Kilometer entfernt haben die 21-jährige Susann und ihr 22-jähriger Freund Mathias ein Haus in direkter Nachbarschaft von Susanns Eltern erworben. Bevor das Paar mit seiner 3-jährigen Tochter das 120 Quadratmeter große Eigenheim beziehen kann, muss es allerdings noch einiges mehr investieren, denn das Haus muss von Grund auf saniert werden.

Göhrde in Niedersachsen. Hier haben sich Verkäuferin Gabi (47) und ihr Mann Jörg (48) ein Haus gekauft. 8.000 Euro haben sie für insgesamt 170 Quadratmeter, bzw. 98 Quadratmeter Wohnfläche sowie ein 800 Quadratmeter großes Grundstück bezahlt. Das klingt nach dem perfekten Schnäppchen, doch leider gleicht das frisch erworbene Eigentum eher einer Ruine als einem gemütlichen Zuhause. Obwohl das einstige Messie-Haus alles andere als bewohnbar ist, sind Gabi und Jörg schon eingezogen, denn sie wollen Miete sparen. Notdürftig hat der gelernte Bäcker und Computerhändler Jörg das Haus mit Strom versorgt. Die Heizung funktioniert allerdings noch nicht. Und die Zimmer sind immer noch in einem katastrophalen Zustand.

Klötze in Sachsen-Anhalt. Hier hat sich die 40-jährige Miranda einen alten Bahnhof gekauft. 10.500 Euro hat die Niederländerin für die 120 Jahre alte Immobile hingelegt. Dafür hat sie ein Haupt- und ein Nebengebäude, 500 Quadratmeter Wohnfläche und ein knapp 1.300 Quadratmeter großes Grundstück bekommen. Jede Menge Platz, für den Miranda auch schon einen Plan hat: Sie selbst will im Nebengebäude einziehen. Den Rest will die Grafikerin zu einer kleinen Familienpension ausbauen - mit Bistro und Mountainbike-Verleih. Die Lage dafür ist ideal: Der Bahnhof liegt direkt am Naturpark Drömling und der zieht viele Touristen an. Mirandas Freunde verdrehen bei diesem Vorhaben allerdings die Augen. Mit Recht, denn das denkmalgeschützte Backsteingebäude muss dringend saniert werden: Morsche Holzböden, marode Balken und Holzwürmer, zerbrochene Glasscheiben und kaputte Fensterrahmen müssen erneuert werden. Außerdem müssen defekte oder gar nicht erst vorhandene Elektro- und Heizungsanlagen ausgetauscht, bzw. installiert werden. Dass Mirandas Budget von 30.000 Euro für diese Generalüberholung ausreicht ist unwahrscheinlich. Schließlich erhält sie auch noch einen Brief, der möglicherweise ihre ganze Planung über den Haufen schmeißt!

Gut 60 Kilometer entfernt, ebenfalls in Sachsen-Anhalt, genauer gesagt in Heeren, haben die 21-jährige Susann und ihr 22-jähriger Freund Mathias ein Haus in direkter Nachbarschaft von Susanns Eltern erworben. 14.000 Euro haben die Erzieherin und der Metallbauer für das Haus bezahlt. Bevor das Paar mit seiner 3-jährigen Tochter das 120 Quadratmeter große Eigenheim beziehen kann, muss es allerdings noch einiges mehr investieren, denn das Haus muss von Grund auf saniert werden. Für die Instandsetzung haben Susann und Mathias nur 11.000 Euro zur Verfügung. Das könnte mehr als knapp werden, denn das Haus wurde teilweise als Räucherkammer genutzt und der spezifische Rauchgeruch hat sich so tief in die Wände des Obergeschosses eingefressen, dass seine Beseitigung vermutlich schwierig wird. Doch zum Zurückrudern ist es nun zu spät, denn die Mietwohnung der jungen Familie ist bereits gekündigt. Nun heißt es anpacken.

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