Game Of Thrones

Interview mit Sophie Turner aka "Sansa Stark" aus "Game Of Thrones"

Game of Thrones - Sophie Turner aka Sansa Stark im Interview

Wir haben beim HBO-Pressetermin Sophie Turner, die in „Game Of Thrones“ die Rolle der Sansa Stark verkörpert, getroffen und sie interviewt:

Sie kamen damals direkt von der Schule zu „Game Of Thrones“ - Wie ist es, wenn man quasi am Set erwachsen wird?

Ich habe mit 13 Jahren mit der Serie begonnen und das war schon ein wenig verrückt. Für viele meiner Bekannten daheim ist das irgendwie komisch und schwer nachzuvollziehen. Für mich ist das Ganze hier wie eine große Schauspielschule, die man auf diese Art zuhause niemals bekommen könnte. Man trifft auf großartige Schauspieler und freundet sich mit ihnen an - das ist einfach der absolute Wahnsinn.

Welchen Einfluss hat Ihre Rolle auf Ihre eigene Entwicklung gehabt?

Ich glaube nicht, dass meine Rolle einen großen Einfluss auf meine persönliche Entwicklung hat. Natürlich gibt es die eine oder andere Charaktereigenschaft meiner Rolle Sansa, die ich bewundere, doch ich würde nicht sagen, dass ich Eigenschaften von ihr übernommen habe. Umgekehrt ist es aber natürlich klar, dass ich einen Teil meiner Persönlichkeit in meine Rolle einbringe.

Fühlen Sie sich auf Grund der vielen Szenen mit spärlicher Bekleidung unter Druck gesetzt? Und würden Sie vielleicht sogar fordern, dass es auch mehr Nacktheit für Männer in der Serie geben sollte?

Ich finde, dass diese Szenen bei „Game Of Thrones“ passend eingesetzt werden. In der Zeit, in der die Serie spielt, hatten Frauen nicht sonderlich viel Mitsprache - die Rollen der Cersei und Brienne von Tarth sind da eine Ausnahme. Daher ist diese Art der weiblichen Freizügigkeit eine Art zu manipulieren, sie wird wie eine Waffe verwendet und gehört einfach zur Story dazu.

Game of Thrones - Sophie Turner aka Sansa Stark im Interview

Wie ist es für Sie jedes Jahr wieder an das Set von „Game Of Thrones“ zurückzukehren?

So ein garantierter Job im Sommer ist eine feine Sache. Und es fällt einem sehr leicht wieder in die Rolle hineinzuschlüpfen. Es ist jedes Mal wie zurück in die („Game Of Thrones“-)Familie zu kommen.

Ist es für Sie mittlerweile schon normal Teil dieser riesigen „Game Of Thrones“-Geschichte zu sein?

Für mich fühlt es sich tatsächlich „normal“ an, schließlich ist das mein erster Schauspieljob. Ich kann bis dato also noch kein Urteil darüber fällen, ob diese Produktion Standard ist oder alles, was danach kommt nur noch Mist sein wird. Aber ich denke, dass man tatsächlich erst im Nachgang realisieren wird, glücklich ich mich schätzen kann ein Teil dieser Produktion gewesen zu sein und auch wie gewaltig „Game Of Thrones“ eigentlich war.

Verfolgen Sie „Game Of Thrones“ wie jeder Fan ganz normal vor dem Fernseher und lassen sich überraschen oder lesen Sie im Script voraus, was mit den anderen Rollen n der Serie passiert?

Ich habe erst in der vierten Staffel begonnen nicht mehr alle anderen Rollen mitzulesen im Script und mich überraschen zu lassen. Ich wollte mich einfach wie jeder andere Fan der Serie überraschen lassen. Mal sehen, wie lange ich das durchhalte. Aber es macht wenig Spaß, wenn man sich „Game Of Thrones“-Folgen ansieht und im Grunde jede Wendung schon vorab weiß.

„Game Of Thrones“ wurde zuletzt mit großem Zuspruch auch in IMAX-Kinos gezeigt. Glauben Sie, dass ein „Game Of Thrones“-Film daher der nächste logische Schluss ist, den wir erwarten können?

Ich gehe davon aus, dass „Game Of Thrones“ eine TV-Serie bleiben wird. Klar, diese Vorführungen waren sehr erfolgreich, aber meiner Meinung liegt das daran, dass es sich um eine TV-Serie handelt deren bildgewaltiger Inhalt sich einfach hervorragen eignet für die Vorführung auf einer großen Leinwand.