Zuhause im Glück - Unser Einzug in ein neues Leben

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Sa. 25.11.2017 16:00

Folge 0145

Eva Brenner und John Kosmalla mit dem Team auf der Baustelle
Eva Brenner

Dagmar und Michael haben sich nur eins gewünscht: ein ruhiges, gemeinsames Leben mit ihren Kindern. Doch dieser bescheidene Wunsch soll dem Ehepaar nicht erfüllt werden. Ihr Sohn Philip stirbt beinahe bei der Geburt und lebt fortan mit einer schweren Behinderung. Und auf die Familie wartet ein weiterer Schicksalsschlag: Bei Mutter Dagmar wird Multiple Sklerose diagnostiziert. Sie wird in naher Zukunft auf den Rollstuhl angewiesen sein. Die Familie benötigt dringend ein behindertengerechtes Haus. Ein klarer Fall für das Team von „Zuhause im Glück“.

Michael und Dagmar lernen sich auf dem Bauernhof von Dagmars Eltern kennen. Es ist Liebe auf den ersten Blick und so beschließen sie 2001 nach der Geburt von Sohn Benedikt zu heiraten. 2004 wird ihr Sohn Phillip unter schweren Umständen tot geboren. Er muss reanimiert werden, erleidet aber schwere Hirnblutungen und wird als schwerer Pflegefall eingestuft. Die Ärzte geben dem Jungen eine Überlebenschance von 17 Prozent. Heute ist Phillip acht Jahre alt und geht zur Schule. Nach den dramatischen Ereignissen entschließen sich Michael und Dagmar dazu, der Großstadt den Rücken zu kehren und mit ihren beiden Kindern aufs Land zu ziehen. Michael findet ein schönes Haus in Norddeutschland. Für die junge Familie fängt ein neues Leben an. Ihr Glück wird durch die Geburt von Söhnchen Gabriel vollkommen.

Doch dann kommt alles anders: Nach der Geburt von ihrem dritten Sohn Gabriel klagt Mutter Dagmar über ein Taubheitsgefühl. Ihr Gesundheitszustand verschlechtert sich zunehmend, bis sie nicht mehr laufen kann und Probleme mit den Augen bekommt. Schließlich erhält sie die erschreckende Diagnose Multiple Sklerose. Die Familie fällt in ein tiefes Loch. Eigentlich wollte Michael das Haus Stück für Stück in Ordnung bringen, doch nun muss er nicht nur seinen behinderten Sohn pflegen, sondern auch seine Frau. Für Renovierungsarbeiten bleibt weder Zeit noch Kraft. Dabei ist die Wohnsituation für die pflegebedürftige Mutter und ihren behinderten Sohn ein großes Problem, weil ihr Haus nicht behindertengerecht ist. Die engen Türen und verwinkelten Räume machen ihnen das Leben schwer. Außerdem fallen Paneelen von der Decke, das Haus ist schlecht isoliert, einige Wände sind roh und feucht. Die Hilfe des „Zuhause im Glück“-Teams ist hier dringend nötig.

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