TrotzDem Leben - Geschichten aus Deutschland

TROTZ DEM LEBEN - Geschichten aus Deutschland

Armes Deutschland - Stempeln oder abrackern
Armes Deutschland - Deine Kinder
Hartz und herzlich
Hartz und herzlich - Tag für Tag Benz-Baracken
Abgestempelt?! Armut in Deutschland

Geschichten aus Deutschland

In dieser virtuellen Ausstellung finden sich Bilder von Protagonisten aus „Hartz und herzlich“, „Armes Deutschland“ und „Armes Deutschland - Deine Kinder“. Neben den eindrucksvollen Fotos kommen diese Menschen in Video-Interviews auch selbst zu Wort. Darin erzählen sie ihre Geschichten - nah, unverfälscht und vor allem menschlich.

Janine: Man ist jung und dumm und dann macht man halt Schulden.
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Janine: Man ist jung und dumm und dann macht man halt Schulden.

„Es ist sehr sehr anstrengend, als jetzt gerade mal 20-Jährige alleinerziehend zu sein. Wenn man so früh Mama wird, muss man lernen, relativ schnell erwachsen zu werden, Verantwortung zu übernehmen und sein Leben dann wirklich zu regeln und zu planen. (…) Ellias hat jetzt ein Bällebad bekommen. Ich glaube, darauf habe ich einen Monat oder zwei gespart, auch wenn das nur 40 Euro gekostet hat. Ich habe mir ...

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Ronny: Ich würde nichts in meinem Leben anders machen. Es ist schön so wie es ist.
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Ronny: Ich würde nichts in meinem Leben anders machen. Es ist schön so wie es ist.

„Mit 14 Kindern im Haus ist es wunderschön. Ich kann mir nichts Besseres vorstellen. Ich kann ohne Kinder nicht mehr leben, das geht nicht. (…) Ein Kind kommt noch, das war‘s dann, danach ist Schluss. Wir haben unser Soll erfüllt. (…) Ich würde in meinem Leben nichts anders machen. Nein, eigentlich nicht! Es ist alles schön so wie es ist. Na gut, vielleicht ein bisschen mehr Geld, aber das ist ...

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Simone: Die ersten drei, vier Kinder waren geplant.
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Simone: Die ersten drei, vier Kinder waren geplant.

„Ich habe 14 Kinder, bald 15 Kinder. Ich war 24, wo ich das erste Kind bekommen habe. Die ersten drei, vier Kinder waren geplant. Mehr sollten es eigentlich nicht werden, aber was kam, das kam und sie werden ordentlich erzogen. (…) Was ich mir leisten würde, wenn ich mehr Geld hätte? Ich brauche nicht viel, eigentlich brauche ich nur meine Familie. Die schönste Zeit in meinem Leben war meine Lehre, aber ...

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Janine: Die beste Zeit? Jetzt!
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Janine: Die beste Zeit? Jetzt!

„Familie bedeutet mir alles. Familie ist mein Herzblut. Über meine Familie geht gar nichts! Da geht keiner drüber und da geht auch nichts drüber. Also Familie ist Standard Nummer eins! Definitiv! (…) Ich habe mich ja jetzt beim Amt angemeldet und meine Mama bekommt die meisten Gelder von mir. Ist mir egal. Oder wenn wir unterwegs sind und sie braucht was, ich zahl das. Ich sag: ‚Komm lass gut sein.‘ ...

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Norbert: Die Arbeitslosigkeit und die Ablehnung nagen an der Substanz.
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Norbert: Die Arbeitslosigkeit und die Ablehnung nagen an der Substanz.

„Ich bin leider aus gesundheitlichen Problemen aus dem Berufsleben ausgeschieden und in Hartz IV gerutscht. Ich versuch den Umstand zu ändern, was mir mehr schlecht als recht gelingt. Die Arbeitslosigkeit und die Ablehnung nagen an der Substanz. Mein Traumjob? Ich hab keinen Traumjob, ich mach alles, was anliegt. (…) Mein Autounfall 1996 war nicht nur ein einschneidendes Erlebnis, das hat mein altes, ...

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Ute: Ich träume davon mit den Kindern nach Kanada auszuwandern.
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Ute: Ich träume davon mit den Kindern nach Kanada auszuwandern.

„Ich träume von verschiedenen Sachen. Ich träume von meiner Zukunft. So wie ich mir meine Zukunft vorstelle. Ich träume davon mit den Kindern nach Kanada auszuwandern. Die haben dort kein Jobcenter und wenn man dahin auswandern möchte, müsste man schon für ein halbes Jahr Geld haben, um da wirklich die Chance zu haben, einen Job zu bekommen und da einzuwandern. Das muss man schon haben. Habe ich mich ...

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Saskia:  Ich hab jetzt fast so gut wie eine Arbeit.
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Saskia: Ich hab jetzt fast so gut wie eine Arbeit.

„Mit elf Jahren bin ich ins Kinderheim und da in dem Heim hab ich dann halt auch schlechte Erfahrungen gemacht. Die anderen Bewohner haben mir jedes Mal andrehen wollen, dass ich klaue, was aber nie der Fall war. Irgendwann ist es auch mal richtig eskaliert, dass ich auf eine Betreuerin losgegangen bin. Ich hab die gegen die Scheibe geknallt, gegen die Tür. Es hat mir irgendwann gereicht, weil die Betreuer ...

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Franziska:  Die beste Zeit in meinem Leben, war die, in der ich gearbeitet habe.
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Franziska: Die beste Zeit in meinem Leben, war die, in der ich gearbeitet habe.

„Ich habe keinen Partner und ich habe auch keinen liebevollen Vater zu den Kindern, der sich wirklich um die Kinder kümmert. Das ist leider das Problem. Ich bin quasi 24 Stunden sieben Tage die Woche für die Kinder da. Da erwartet man eigentlich, dass der Vater für die Kinder dann auch mal da ist. Da ist man eigentlich nicht mal mehr enttäuscht, da ist man entsetzt drüber! (...) Die beste Zeit in meinem ...

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Sandra und Tino: Wir kaufen das, was billig ist.
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Sandra und Tino: Wir kaufen das, was billig ist.

„Wir haben mit alles gerechnet, knapp einen Tausender im Monat. Davon zahlen wir 755 Euro Miete.Da bleibt relativ wenig zum Leben. (...) Wir gehen in den Discounter einkaufen. Wir kaufen das, was billig ist. Wir kochen am liebsten alles frisch: Königsberger Klopse, Kohlrouladen, Kohlrübensuppe, Nudel-Hack, Nudelauflauf, Schichtkohl. Also eben alles frisch. (...) Die beste Zeit in unserem Leben war gewesen, ...

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Michaela: Bevor ich mir etwas kaufe, bekommen meine Kinder etwas.
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Michaela: Bevor ich mir etwas kaufe, bekommen meine Kinder etwas.

„Wie es sich hier lebt? Naja, nicht wirklich gut, sag ich mal. Zu viele Einsätze hier - Feuerwehreinsätze, Polizeieinsätze drei bis viermal im Monat. Also man hat hier wirklich Angst, in diesem Block zu leben, weil man nicht weiß, was auf einen zukommt. Man muss auch um die Kinder Angst haben, dass da was passiert. Mein Wunsch wäre ein Bauernhof, meine Freunde und die Kinder mitnehmen und hier weg. (...) ...

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