"Heftig, hart und düster!"

OOMPH! melden sich mit ihrem 13. Album "Ritual" eindrucksvoll zurück - eloquent, streitbar, unberechenbar und unausweichlich! Hier gibt's alle Infos!

Aufbruch und Kontinuität - OOMPH! stehen seit knapp drei Jahrzehnten für Selbsterneuerung, Pioniergeist und unbändige Kreativität. Was im EBM, Rock und New Wave fußte, in den 90er Jahren eher beiläufig ein neues Subgenre erschuf (Neue Deutsche Härte) und Crossover war, als es noch gar keinen Crossover gab, spricht viele Jahre später Tausendschaften von Fans aus den unterschiedlichsten Lagern an und ist Stammgast in den schwindelerregendsten Höhen der deutschen Charts - 2018 erhielten CRAP, DERO und FLUX erstmals Platin für "Wahrheit oder Pflicht".

Mittlerweile ist das Trio bei Album Nummer 13 angekommen und es darf erneut konstatiert werden: bleibt alles anders auf "Ritual“. "Es wird so heftig, hart und düster wie schon lange nicht mehr", orakelte Frontmann DERO im Vorfeld - und er sollte Recht behalten!

Mit dem peitschenden Stakkato-Triumvirat "Tausend Mann und ein Befehl", "Achtung! Achtung!" und "Kein Liebeslied" gibt es einen höchst aggressiven Start in ein mäanderndes Biest von einem Album, das kurz darauf in das über-eingängige "Europa" (feat. Chris Harms / Lord Of The Lost) und den Tanzflächenfüller "Im Namen des Vaters" mündet.

Der überdrehte Elektro-Metal-Reißer "TRRR - FCKN - HTLR", quasi OOMPH! in a nutshell, geht als einzige ironische Nummer auf Ritual durch: eine Platte, die sich sonst schweren Themen wie Politik, Krieg und Missbrauch annimmt. Eloquent, streitbar, unberechenbar und unausweichlich - OOMPH! ist ein packendes und reifes Werk gelungen, das mit der eigenen Vergangenheit Frieden schließt und forsch nach vorne blickt.

RTL II Musik - OOMPH! - Ritual