Armes Deutschland - Stempeln oder abrackern?

Armes Deutschland

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Di. 11.12.2018 20:15

Folge 19 - Obdachlos auf Mallorca

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Seit fast einem Jahr ist Sven (50) obdachlos auf den Straßen von Mallorca in El Arenal. Von den Spenden der Inselbesucher kämpft sich der 50-Jährige Tag für Tag durch. Mit einem Rückflugticket verbringt Sven seine letzten Tage auf Mallorca.

Rund 3,7 Millionen Menschen in Deutschland sind armutsgefährdet - trotz Arbeit. Die Zahl der von Erwerbsarmut Betroffenen ist zwischen 2004 und 2014 um fast 10 % gestiegen. In zwei neuen Folgen begleitet die Dokumentationsreihe „Armes Deutschland“ Familien, Paare und Alleinstehende, die am Rande der Armutsgrenze leben und zeigt ihren grundlegend unterschiedlichen Umgang mit ihrer Situation. Stempeln oder abrackern - lohnt sich Arbeit in Deutschland? Das arbeitslose Paar Isabella (29) und Dennis (35) leben seit ihrer Zwangsräumung in einer Kölner Obdachlosenunterkunft. Auch die Suche nach kommt nicht so richtig in Gang. Als das Jobcenter eine Bestandsaufnahme für den Einlagerungs-Container mit ihren persönlichen Sachen anordnet läuft der geplante Flohmarkt anders als erhofft.

Altenpflegehelfer Udo (52) arbeitet hart für einen geringen Lohn. Mit knapp 1.000 Euro netto muss er sich und seinen Sohn Miguel (11) über die Runden bringen. Um Miguel einen Ausflug ins Miniatur Wunderland nach Hamburg zu ermöglichen gehen beide auf einem Festival Pfandflaschen sammeln. Wird die Ausbeute reichen? Seit fast einem Jahr ist Sven (50) obdachlos auf den Straßen von Mallorca in El Arenal. Von den Spenden der Inselbesucher kämpft sich der 50-Jährige Tag für Tag durch. Mit einem Rückflugticket in der Hand verbringt Sven seine letzten Tage auf Mallorca. Er will zurück nach Deutschland. Wird er es schaffen, endlich wieder ein Dach über dem Kopf zu haben?

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