Gottlos - Wenn Menschen töten

GOTTLOS – Warum Menschen töten

Lasse Myhr Jule Ronstedt

Matthias Koeberlin

... spielt Joachim in "Der Polizist"

GOTTLOS - Matthias Koeberlin

Matthias Koeberlin wurde 1974 geboren.

Seine Schauspielausbildung absolvierte er an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam und stand anschließend am Maxim Gorki Theater, am Deutschen Theater Berlin sowie am Hans-Otto-Theater Potsdam auf der Bühne.

Für sein Fernsehfilmdebüt in „Ben & Maria - Liebe auf den zweiten Blick“ wurde Koeberlin 2000 mit dem Günter-Strack-Fernsehpreis geehrt. Nach Rollen in herausragenden Produktionen wie „Liebesau - Die zweite Heimat“ oder „Das Jesus Video“, erhielt er 2007 den Deutschen Comedypreis für die beste Serie „Kinder, Kinder“ und im selben Jahr den Deutschen Fernsehpreis als bester Schauspieler für „Tornado - Der Zorn des Himmels“. Weitere Arbeiten des Schauspielers sind unter anderem die TV-Produktionen „Der Grenzer und das Mädchen“, der für den Adolf-Grimme-Preis nominiert wurde, „12 Winter“, „Dutschke“, „Alleingang“, „Wir machen durch bis morgen früh“, „Stille Nächte“ sowie der Kinofilm „Im Spinnwebhaus“. Seit 2010 verkörperte Koeberlin in „Die Braut im Schnee“, „Partitur des Todes“, „Ein allzu schönes Mädchen“ und „Engel des Todes“ erfolgreich die Figur des Kommissar Marthaler.

Neben seiner Arbeit als Schauspieler liest Matthias Koeberlin Hörbücher ein. Mit „The Glenn Gould Trilogy - Ein Leben“ gewann er den Deutschen Hörbuchpreis 2008. Für das Hörbuch „Todesengel“ von Andreas Eschbach wurde Matthias Koeberlin für den Deutschen Hörbuchpreis 2014 in der Kategorie „Bester Interpret“ nominiert.

3 Fragen an Matthias Koeberlin

Was ist das Besondere an „GOTTLOS“?

In „GOTTLOS“ zeigen wir Kriminalfälle, die von Motiven wahrer Verbrechen inspiriert sind. Wir hatten die große und seltene Möglichkeit, ohne redaktionelle Mitarbeit des Senders genau die Geschichte zu erzählen, die uns vorschwebte. Dabei hatten wir künstlerische Freiheit und das Vertrauen von RTL II, welches in dieser Form nicht alltäglich ist. Diese Kombination war sehr reizvoll.

Was war die größte Herausforderung, die Ihre Rolle an Sie gestellt hat?

Was lässt einen Menschen den schmalen Grat überschreiten? Innerhalb von 45 Minuten die Entwicklung eines Menschen hin zum Mörder zu erzählen und diese Entwicklung für den Zuschauer verständlich und im weitesten Sinne nachvollziehbar zu machen, war die große Herausforderung für mich.

Welche Situation beim Dreh ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?

Die eigene Frau hinterrücks mit einem Spaten zu erschlagen, ist eine Erfahrung die man nicht jeden Tag macht. Und da das nicht unblutig vonstattengeht, auf alle Fälle eine Situation, die in Erinnerung bleibt.

Lasse Myhr Jule Ronstedt