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In Echtzeit: Auf Corona-Station

Die Corona-Pandemie bringt nicht nur das Gesundheitssystem an seine Grenzen, sondern vor allem die Menschen, die Tag für Tag in den Krankenhäusern um das Leben erkrankter Covid-Patienten kämpfen. Was es genau bedeutet, Schwerstkranke auf dem Scheitelpunkt der vierten Welle zu pflegen, zeigt RTLZWEI mit der Dokumentation „In Echtzeit: Auf Corona-Station“. Der Einblick in die Arbeit ist intensiv und nah: Mithilfe von BodyCams nehmen vier Ärzte und Pflegekräfte des Zollernalb Klinikums die Zuschauer mit in ihre kräftezehrenden Einsätze auf den Corona-Stationen.


Seit mehr als eineinhalb Jahren leisten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Zollernalb Klinikum Schwerstarbeit. Immer noch erkranken Infizierte so schwer an Covid-19, dass sie auf der Intensivstation behandelt werden müssen. Die Situation in dem Krankenhaus ist mehr als angespannt. Denn das Personal ist am Ende der Kräfte. „Eigentlich können die meisten nicht mehr, aber wir müssen! Wir sind einfach müde. Wir sind ausgelaugt“, so Dr. med. Jürgen Reinhardt, ärztlicher Bereichsleiter Intensivmedizin ZAINS (Zentrum für Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin & Schmerztherapie). Niemand hat damit gerechnet, dass die vierte Welle der Corona-Pandemie so hart wird. Doch der Mediziner weiß, obwohl die Energie bei seinem Team extrem strapaziert ist, ist aufgeben keine Option: „Wir müssen es wie in der ersten Welle machen, mit voller Energie!“.


„In Echtzeit: Auf Corona-Station“ zeigt diesen belastenden Arbeitsalltag im Krankenhaus. Die 180-minütige Dokumentation wurde dabei hauptsächlich aus einem besonderen Blickwinkel gedreht. Mittels Körperkameras, die die Krankenhausmitarbeiter tragen, nehmen sie die Zuschauer ganz nah und in Echtzeit mit in die Notaufnahme und auf die Intensiv- und Corona-Station des Zollernalb Klinikums. Hier erleben sie Situationen, die sie teilweise verzweifeln lassen und Schicksale, die sie für immer prägen. Was das mit den Ärzten und Ärztinnen sowie Pflegern und Pflegerinnen macht und wie sich ihr Berufsalltag durch die Pandemie verändert hat, erzählen sie in den emotionalen Interviews der Dokumentation.


Krankenhäuser arbeiten an der Belastungsgrenze, zudem offenbart die Pandemie auch abseits von Rekordinzidenzen und in die Höhe geschnellter Fallzahlen viele Schwächen im Gesundheitssystem. Dr. med. Oliver Kinder, leitender Oberarzt Zentrale Notaufnahme, macht deutlich: „Wir haben wirklich Mühe, Pflegekräfte zu bekommen. Wir können manche Station nicht mehr ausreichend betreiben, nicht mehr alle Betten füllen, weil Pflegekräfte fehlen. Die Belastung ist momentan so hoch, dass nicht mehr lang durchgehalten werden kann“.