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Hartes Deutschland - Die Story

„Hartes Deutschland - Die Story“ geht über die reine Darstellung von Einzelschicksalen hinaus. Die zweiteilige Dokumentation bietet dem Zuschauer eine erweiterte Betrachtungsweise und liefert Hintergrundinformationen zur Geschichte und Entwicklung der Frankfurter Drogenszene seit dem Ende des 2. Weltkrieges bis heute. „Hartes Deutschland - Die Story“, am 07. und 14.10., um 20.15 Uhr bei RTLZWEI.

„Hartes Deutschland Die Story“ geht über die reine Darstellung von Einzelschicksalen hinaus. Die zweiteilige Dokumentation bietet dem Zuschauer eine erweiterte Betrachtungsweise und liefert Hintergrundinformationen zur Geschichte und Entwicklung der Frankfurter Drogenszene seit dem Ende des 2. Weltkrieges bis heute. 

Alles fing mit den sogenannten „Gammlern“ an, die sich zum Kiffen und LSD Konsumieren auf der „Haschwiese“ trafen..

Mit Hilfe von Archivaufnahmen und Experteninterviews begibt sich „Hartes Deutschland - Die Story: Endstation Bahnhofsviertel“ auf eine Zeitreise in die Vergangenheit und schildert die Entwicklung der Drogenszene, aber auch die der städtischen Drogenpolitik bis hin zum Modell „Frankfurter Weg“.

Anfang der sechziger Jahre waren es die „Gammler“, Studenten und Vorläufer der Hippies, die sich auf der sogenannten Haschwiese in der Bockenheimer Anlage zum Kiffen und Konsum von LSD trafen.

In den späten Sechzigern gelangen harte Drogen wie Heroin mit den amerikanischen GIs, die aus Vietnam zurückkehren und in Frankfurt stationiert sind, in die Stadt am Main. 

In den siebziger Jahren kippt die Stimmung wegen der zahlreichen Drogenabhängigen. Der Treffpunkt verwahrlost, Müll, gebrauchte Spritzen liegen überall herum, die Anwohner begehren auf gegen die katastrophalen Zustände. Am 30. Mai 1980 erfolgt die Räumung der Wiese.

Doch die Szene verschwindet nicht, sie zieht nur wenige hundert Meter weiter in die Taunusanlage. Trauriger Höhepunkt: 1991 sterben in Frankfurt 147 Menschen an den Folgen ihrer Sucht. Die Stadt reagiert und lässt auch die Taunusanlage räumen. 

Die Szene verlagert sich Richtung Bahnhofsviertel. Im Dezember 1994 eröffnet Deutschlands erster Drogenkonsumraum „Eastside“ im Frankfurter Ostend. Das markiert den Beginn des sogenannten „Frankfurter Weg“.

Auch im Sommer 2020 wird die Kritik an den Zuständen im Viertel wieder lauter. Anwohner, Gewerbetreibende und Politiker beschweren sich in Zeiten von Corona über eine weitere Zuspitzung von Kriminalität und Elend. 

In Kombination mit Experteninterviews entsteht so ein umfassendes Bild. Die unterschiedliche Betrachtungsweise, die Gegenüberstellung von „Theorie“ und „Praxis“ sorgen für eine eigene, spannende Dramaturgie in der zweiteiligen Dokumentation „Hartes Deutschland - Die Story: Endstation Bahnhofsviertel“. 

Einige unserer Protagonisten aus „Hartes Deutschland“ kennen nicht nur die heutige Szene im Bahnhofsviertel. Sie schildern uns aus ihrer Sicht die Entwicklung der Drogenszene in den vergangenen dreißig Jahren und bewerten die Maßnahmen von Politik und Hilfsorganisationen.