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Das denkt Deutschland

In zwei neuen Folgen "Das denkt Deutschland" ist ein Reporterteam in ganz Deutschland unterwegs und will wissen, wie gerecht ist unser Land? Lohnt sich Arbeit? Ein Blick hinter die Fassade zeigt, was die Menschen bewegt und welche Sorgen sie haben. Hier kommt jeder zu Wort.

Das denkt Deutschland - RTLZWEI

Ohne Vorankündigung klingeln die Reporter an Haustüren und hören sich auf der Straße um, dabei lassen sie sich überraschen was die unterschiedlichsten Menschen im Land zu sagen haben.

Rente, Sozialstaat, Hartz IV, Job und Gehalt - die Meinungen über die Gerechtigkeit im Land gehen meilenweit auseinander. Das Team will wissen, wie wichtig ist Arbeit den Menschen und was bedeutet sie ihnen? Geht es um Selbstverwirklichung oder ist es ein notwendiges Übel? Hat in Deutschland jeder die gleichen Chancen und was empfinden die Menschen als besonders ungerecht? 

Die Suche nach Meinungen und Geschichten rund um die Themen Arbeit und Gerechtigkeit führt das Team quer durch Deutschland.

Hier treffen sie Vera (50). Die Kölnerin fühlt sich vom Jobcenter im Stich gelassen und hat Verständnis für alle, die Sozialleistungen in Anspruch nehmen und für das gleiche Geld lieber zu Hause bleiben.

Probleme dieser Art sind für Marco (32) und seine Frau unbekannt. Für ihn kommt Arbeitslosigkeit nicht in Frage, mit den Bezügen kann er sich sein Leben nicht leisten.

Für Student Manuel (27) ist es purer Luxus, dass sein Vater seine Miete zahlt, dennoch will er für sich selbst sorgen und verdient durch Straßenmusik Geld dazu. Für ihn ist klar, die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander. 

In Sachen Gerechtigkeit gibt Silvio (49) aus Halle Deutschland eine klare Sechs. Für ihn ist es untragbar, dass es viele Menschen im Land gibt, die arbeiten gehen, aber von dem Geld nicht leben können.

Auch Horst (75) empfindet keine Gerechtigkeit. Ohne die 500 Euro Pflegegeld für seine Frau Marlene (78) kämen die beiden nicht über die Runden.

Als Student fühlt sich Max (28) aus Essen gerecht behandelt, allerdings sieht er eine faire Chancengleichheit nur für Deutsche ohne Migrationshintergrund.

Das höchste Ungerechtigkeitspotential hat für Nicole (42) und Macro (43) die Rente. Sie fühlen sich benachteiligt, weil sie länger arbeiten als vorherige Generationen und am Ende weniger Geld in der Tasche haben.