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Hartz und herzlich

In Salzgitter ist Arbeitslosigkeit ein großes Thema. Viele Menschen beziehen Hartz IV. Zu ihnen gehört die 20-jährige Claudia. Auch Frührentner Thomas lebt von der Hand in den Mund. Alex und seine Freunde betteln in der Fußgängerzone.
Rentner Klaus lebt von 350 Euro - im Monat. Als ihm dann noch der Geldbeutel samt Bankkarte geklaut und das Konto leergeräumt wird, steht der 67-Jährige vor dem Aus.

„Hartz und herzlich“ ist zurück in Salzgitter. In den 50er Jahren zählte die niedersächsische Stadt zu den bedeutendsten Industriestandorten Deutschlands. Die Eisenerzvorkommen lockten tausende Arbeiter hierher. Zwanzig Jahre später war der Boom zu Ende. Die Unternehmen wanderten ab. Heute hat Salzgitter eine Arbeitslosenquote von 8,8 Prozent und liegt damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt.

Viele der Bewohner beziehen Hartz IV. „Hartz und herzlich“ blickt bei Betroffenen hinter die Kulissen und erzählt Geschichten von Menschen am Rande des Existenzminimums. Dabei bietet die Stadt die Möglichkeit, ein Stück Deutschland so ehrlich und unbeeinflusst wie nur möglich zu zeigen. Vier Monate lang waren die Kamerateams fast jeden Tag vor Ort und haben dabei unterschiedlichste Menschen begleitet. Das Ergebnis ist glaubwürdig und authentisch, sehr nah dran und beeindruckt auch ohne dramaturgische Zuspitzung. Zu sehen sind viele beklemmende Momente – doch es gibt auch immer wieder große Herzlichkeit. Das Ganze ist echt, unverfälscht, aber auch lustig und vor allem herzlich.

Zu den Protagonisten von Folge 1 gehört der 47-jährige Frührentner Thomas. Er wohnt im Stadtteil Lebenstedt. Seit seinem 18. Lebensjahr ist der gelernte Betonmischer alkoholkrank. Zum Leben hat er momentan 330 Euro, die fast nie bis zum Monatsende reichen. Um seine Haushaltskasse aufzubessern, sammelt Thomas Pfandflaschen.

Auch die 20-jährige Claudia lebt in höchst bescheidenen Verhältnissen. Sie wohnt bei ihren Großeltern und hat bereits unmittelbar nach ihrem Realschulabschluss Hartz IV beantragen müssen. Seit über einem Jahr sucht sie nun eine Ausbildungsstelle – bislang erfolglos. Derweil haben sich die Freunde Alex, Wallace und Dave für einen alternativen Lebensstil entschieden. Alle drei waren jahrelang obdachlos. Nun beziehen sie Hartz IV und haben endlich ein Dach über dem Kopf. An ihren früheren Gewohnheiten halten sie trotzdem fest: Fast täglich sitzen sie in der Fußgängerzone und betteln. Das Geld, das auf diese Weise zusammenkommt, nutzen sie für größere Anschaffungen und mitunter auch für einen Hauch von Luxus.

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