Hartz und herzlich

Die Sozialdoku beleuchtet die Zustände in verschiedenen sozialen Brennpunkten.

Hartz und herzlich - Dagmar

In den kommenden drei Folgen widmet sich "Hartz und herzlich" dem Ortsteil "Altes Lager" in Niedergörsdorf. Die Gemeinde im brandenburgischen Landkreis Teltow-Fläming zählt 1.600 Menschen, die keiner festen Arbeit nachgehen. Von Sommerende 2019 bis in den frühen Winter haben Kamerateams Anwohner begleitet, um ein realistisches Abbild ihrer Lebensrealität zu zeichnen. 

Eine von ihnen ist Franziska, die sehr unter der Trennung von ihren Kindern leidet. Das Jugendamt nahm ihre beiden Söhne vor wenigen Monaten in Obhut. Neben der emotionalen Ausnahmesituation belastet das auch die Familienkasse: Ohne Kinder muss die 25-Jährige mit dem Hartz-IV-Regelsatz von 424 Euro auskommen. Auch ihr Freund Patrick, Vater des jüngsten Kindes, kann sie finanziell nicht unterstützen - aufgrund mehrerer versäumter Termine beim Jobcenter wird er mittlerweile sanktioniert.

Der 49-jährige Totti lebt seit seinem 18. Lebensjahr als Frührentner. Eine Sozialbetreuerin teilt ihm die knappen finanziellen Mittel ein, jeden Freitag erhält er 60 Euro für die kommende Woche. Einen Großteil seines Geldes setzt Totti in Alkohol um. Die Sucht hat sein Leben im Griff, sein Haushalt verwahrlost. Der Frührentner ist dadurch auf die Hilfe von Rainer und Kathrin angewiesen, die zurück ins "Alte Lager" gezogen sind, weil sie den herzlichen Kontakt zu ihren Freunden nie verloren haben.

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