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Staffel 5, Folge 2

Frankfurt/Oder (2)

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Arbeitslosigkeit, das Jugendamt und Corona bereiten den Menschen in Frankfurt (Oder) große Sorgen.

Hartz und herzlich - Frankfurt/Oder (2)

Viele Menschen in Frankfurt (Oder) wollen ihr Glück in Berlin versuchen. Auch Celine, Max und Peter gehören dazu. Doch in der Hauptstadt gibt es neue Schwierigkeiten. Zudem bringt die Corona-Pandemie weitere unerwartete Probleme mit sich.

Die 19-jährige Celine, ihr Ex-Freund Max und Nachbar Peter teilen das gleiche Schicksal: Sie alle sind arbeitslos, beziehen Hartz IV und möchten Frankfurt (Oder) schnellstmöglich verlassen. Am liebsten würden sie in Berlin Fuß fassen. Dort malen sie sich bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt aus. Doch bevor sie sich nach Jobs umsehen, wollen sie potenzielle Wohnungen in der Hauptstadt abklappern. Das ist leichter gesagt als getan, denn anders als in Frankfurt (Oder) herrscht in Berlin erheblicher Mangel an Wohnraum. Werden die drei trotzdem fündig – oder müssen sie ihren Traum vom Neustart vorerst auf Eis legen? Auch die alleinerziehende Yvonne würde die Stadt gerne gemeinsam mit ihrem Sohn Mario verlassen. Doch bevor sie sich über einen Umzug ernsthaft Gedanken machen kann, steht ein Kontrollbesuch des Jugendamtes an. Der soll Klarheit darüber bringen, ob der 15-Jährige wieder in eine Wohngruppe ziehen muss. Dort hatte er bereits in der Vergangenheit ein Jahr lang gelebt. Die Trennung fiel Mutter und Sohn damals sehr schwer. Die 36-Jährige hofft deshalb, dass es sich bei dem Besuch um reine Routine handelt. Nur dann könnten Mario und sie Frankfurt (Oder) gemeinsam den Rücken kehren. Zudem spielt noch das Corona-Virus eine Rolle. Denn der Erreger hat auch vor der Grenzstadt keinen Halt gemacht. Das führt hier zu besonderen Schwierigkeiten, da viele Einwohner regelmäßig, wenn nicht sogar täglich, zwischen Deutschland und Polen hin und her pendeln. Normalerweise wird an der Grenze nicht kontrolliert. Doch das ist jetzt vorbei. Strenge Kontrollen sollen die Ausbreitung des Virus zumindest eindämmen. An den Übergängen bilden sich nun lange Schlangen. Viele Frankfurter sind zutiefst verunsichert. Gerade für Hartz-IV-Empfänger und Menschen am Existenzminimum hatte sich der kurze Weg ins Nachbarland oft gelohnt, weil hier Lebensmittel teilweise günstiger angeboten werden. Nun müssen die Betroffenen, neben der Angst vor der Krankheit, auch verstärkt auf ihr sowieso schon schmales Budget achten.

Frankfurt/Oder (2)
Fr, 02.10.2020 00:20
Frankfurt/Oder (2)
Di, 29.09.2020 20:15

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